Veranstaltungen wirklich verschieden wichtig?

Stadt Hamm überdenkt Schutzkonzept für Marktplatz

Mitarbeiter des Ordnungsamts bauten im Bereich des Marktplatzes Straßensperren auf und füllten sie zur Abwehr von Terror-Attacken mit Wasser.
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Mitarbeiter des Ordnungsamts bauten im Bereich des Marktplatzes Straßensperren auf und füllten sie zur Abwehr von Terror-Attacken mit Wasser. Dieses Bild entstand zur Karnevalszeit im Winter 2018.

Hamm – Die Stadt überdenkt die Absicherungen bei Großveranstaltungen auf dem Marktplatz neu, solange die von CDU und SPD beantragten Poller noch nicht installiert sind.

Auffällig war, dass bei „Hamm kulinarisch“ weder Wassertanks noch Container oder ASH-Fahrzeuge an den Zufahrten positioniert waren. Ist eine Veranstaltung wie „Hamm kulinarisch“ weniger schützenswert als andere wie zum Beispiel „Hamm karibisch“ (22. bis 25. August), bei dem wieder Absicherungen vorgesehen sind?

Tatsächlich fiel das Schlemmerfest bei der Jahresbesprechung von Polizei, Ordnungsamt und Feuerwehr Anfang 2019 wohl durchs Raster. Wenige Tage danach denkt man bei der Stadt offenbar anders. „Man hätte die Entscheidung anders treffen sollen“, sagte Stadtsprecher Tom Herberg auf Nachfrage. „Wir werden neu überlegen und nachvollziehbare, einheitliche Lösungen finden, bis die Poller da sind.“

Herberg räumte ein, dass die Unterschiede zwischen „Hamm kulinarisch“ und „Hamm karibisch“ „nicht so groß“ seien.

Die Poller werden indes in diesem Jahr nicht mehr installiert. „Wir gehen von 2020 aus“, so Herberg. Die Stadt arbeite an einem Konzept, das Anzahl, Orte, Art und Kosten umfasse. Bis sie eingebaut sind, würden Veranstaltungen auf bisherige Art und Weise geschützt.

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