Stadt Hamm und Ingenieurbüro sichten Praxisbeispiele
Welche Poller können die Innenstadt sicherer machen?
Vom 25. November bis zum 22. Dezember wird der Hammer Weihnachtsmarkt wieder zum Besuchermagnet rund um die Pauluskirche. Zum Schutz der Gäste stellt die Stadt wie bisher Wassertanks an den Zufahrtsstraßen auf.
Hamm – Versenkbare Poller tauchen beim Weihnachtsmarkt in diesem Jahr noch nicht aus dem Untergrund auf. Die große Koalition hatte sie beantragt und der Rat hatte sie abgesegnet.
Aktuell schaue man sich in der Verwaltung gemeinsam mit einem Ingenieurbüro Praxisbeispiele an, um verschiedene Varianten abzuwägen, sagte ein Stadtsprecher auf Nachfrage. Das Verfahren sei zurzeit noch völlig ergebnisoffen. Das betreffe sowohl mögliche Standorte als auch die Kostenfrage.
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Kostenfrage noch völlig offen
„Natürlich geht es um die Zugänge zum Marktplatz“, so der Sprecher. „Aber man muss genau schauen, wo Poller sinnvoll sind und welche Abschnitte man mit ihnen abriegelt.“ Grundsätzlich sei diese Regelung gewünscht, aber noch handele es sich um ein offenes Verfahren. Auch die Kostenfrage lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten.
Ursprünglich war einmal von 20.000 Euro pro Stück die Rede gewesen, die aus Haushaltsresten 2019/2020 gedeckt oder alternativ zu einem späteren Zeitpunkt finanziert werden sollten.
"Hamm kulinarisch" ungesichert
Dass das Sicherheitssystem nicht ohne Lücken ist, zeigte sich zuletzt bei „Hamm kulinarisch“, als auf eine Platzierung von Tanks und Fahrzeugen verzichtet worden war. Die Stadt hatte daraufhin eingeräumt, das Konzept zu überdenken. Eine Pollerlösung würde die Absperrung des Marktplatzes wesentlich vereinfachen, den Personalaufwand senken und die Aufenthaltsqualität bei Festen steigern.
Probeaufbau mobiler Sperren für den Hammer Weihnachtsmarkt 2017



