Yourzz-Interview zum aktuellen Thema

Sind Shisha-Bars die neuen Kneipen für Hammer Jugendliche?

Jugendliche mit Bierflasche und Wasserpfeife.
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Jugendliche mit Bierflasche und Wasserpfeife.

Hamm - Wenn Jugendliche sich heutzutage außerhalb der eigenen vier Wände treffen, dann oftmals in einer Shisha-Bar. Die Wasserpfeifen werden immer beliebter und auch die Lokale selbst gelten als bevorzugte Treffpunkte.

Unsere Yourzz-Jugendredaktion wollte von drei jungen Hammern erfahren, was sie selbst von den Shisha-Bars halten.

Nach dem Besuch einer Shisha-Bar in Aachen musste ein Gast wegen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

Alexej Komow erkundigte sich bei Hüseyin Cesur (24), der eine Umschulung zum Industriemechaniker macht. Emely Koloziej interviewte Andre Bock, 18-jähriger Schüler des Märkischen Gymnasiums, und Juliane Aldag sprach mit Pascal Dargel (18), ebenfalls Schüler am Märkischen Gymnasium.

Wie oft bist du in Shisha-Bars? Was hältst du von den Wasserpfeifen an sich?

Andre: In Shisha-Bars bin ich eher selten, vielleicht so zwei bis dreimal im Monat. Shisha zu rauchen ist an sich eine tolle Beschäftigung, um mit seinen Freunden mal einfach ein bisschen zu quatschen und Spaß zu haben.

Wieso darf in Hammer Shisha-Bars eigentlich geraucht werden?

Pascal: Ich war bis jetzt erst ein mal in einer Shisha-Bar. Aufgrund der vielen

Pascal Dargel

verschiedenen Geschmäcker finde ich, sind Wasserpfeifen echt eine coole Sache.

Hüseyin: Ich bin nie in Shisha-Bars, weil meine Kollegen da auch nie sind. Mir schmecken die Wasserpfeifen nicht und man hat einfach nichts davon. Abgesehen davon weiß man nicht genau, ob die Pfeifen in den Bars auch richtig gereinigt werden.

Warum gehst du in Shisha-Bars beziehungsweise warum nicht? 

Pascal: Shisha-Bars sind eine tolle Freizeitbeschäftigung. Es geht dabei hauptsächlich um die Gesellschaft, denn nach einem anstrengenden Tag kann man dort mit den richtigen Leuten und guter Musik entspannen.

Shisha-Bar will mit schwarzer Fassade nicht abschrecken

Hüseyin: Ich gehe dort nie hin, weil der ganze Laden vollgequalmt ist und man davon einfach irgendwann Kopfschmerzen

Hüseyin Cesur

bekommt. Wenn meine Kollegen sich dazu entschließen würden, in eine Shisha-Bar zu gehen, dann würde ich auch mitgehen und wahrscheinlich auch ein paar mal an einer Pfeife ziehen, aber Geld würde ich dafür nicht ausgeben.

Andre: In Shisha-Bars gehe ich eher selten, da ich eine eigene Shisha habe und mir

Andre Bock

daher einfach das Geld spare, ständig in einer Bar zu sitzen, die um einiges teurer ist. Dann rauche ich lieber Zuhause mit Freunden mehr, als in einer Bar viel Geld für wenig Spaß zu bezahlen.

Vor allem bei Jugendlichen werden Shisha-Bars als Treffpunkt immer beliebter – würdest du sagen, Shisha-Bars sind die neuen Kneipen?

Hüseyin: Meiner Meinung nach sind sie es nicht. Früher gab es auch schon jede Menge Shisha-Bars, aber die neuen Kneipen werden sie nicht. Wenn man Lust auf eine Shisha hat, geht man halt in eine Shisha-Bar. Hat man aber Lust auf ein paar Bier, Billard oder Darts, dann geht man in eine Kneipe. Die Kneipe wird also nicht von einer Shisha-Bar abgelöst.

Pascal: Das würde ich nicht sagen. Ich denke, wer sich gemütlich was trinken will, der sollte weiterhin in eine Kneipe gehen. Jedoch ist die Shisha-Bar für Jugendliche aber auch Erwachsene ein super Treffpunkt zum Chillen.

Andre: Ich würde Shisha-Bars nicht als „neue Kneipen“ bezeichnen, da es in Kneipen hauptsächlich um das Trinken von Alkohol geht und in Shisha-Bars hingegen ums Shisharauchen. Trotzdem finde ich, dass beide Lokale gute Treffpunkte sind. - WA

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