Erneuerbare Energien

Platz eins: Bei Photovoltaik ist Hamm im Ruhrpott Spitze

Balkon-Solaranlage lassen sich an die Balkonbrüstung montieren, der erzeugte Strom ist über die Steckdose direkt für den Eigenverbrauch nutzbar.
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Balkon-Solaranlage lassen sich an die Balkonbrüstung montieren, der erzeugte Strom ist über die Steckdose direkt für den Eigenverbrauch nutzbar.

Licht und Schatten zeigt eine Untersuchung des Solaranlagen-Anbieters Enpal in Sachen Photovoltaik-Anlagen in der Metropole Ruhr.

Hamm – Das Unternehmen hat die Eintragungen aller neuen Solaranlagen der vergangenen fünf Jahre ausgewertet und ein Städteranking erstellt. Im Vergleich aller Städte ab 100.000 Einwohner findet sich mit Hamm erst auf Rang neun eine Ruhrgebietsstadt: Seit 2018 wurden hier 11,0 Anlagen pro 1000 Einwohner installiert. Immerhin ist Hamm damit im „Pott“ führend.

Die meisten Solaranlagen – 15,0 pro 1000 Einwohner – in NRW-Städten dieser Größenordnung wurden in Paderborn errichtet. Das ist laut Auswertung bundesweit die größte Steigerung. Auf Platz zwei folgt Gütersloh mit 14,7 Anlagen. Bei der durchschnittlichen Anzahl hängt Hamm immerhin sogar Münster ab (Kategorie Großstädte), wo der statistische Wert von „nur“ 9,7 neuen PV-Anlagen pro 100 000 Einwohner erreicht wurde.

Leistung steigt in 6 Monaten um 9 Prozent

Erfreut zeigt sich Oberbürgermeister Marc Herter von der Platzierung: Nicht zuletzt mit der Klimaagentur setzen wir auf Information, Beratung und Förderung, um den Ausbau regenerativer Energien voranzubringen“, sagt er. Auch eine Statistik der Klimaagentur bestätigt den deutlichen Anstieg von Photovoltaikanlagen in Hamm: Demnach stieg deren Leistung von August 2022 mit 48,2 Megawatt bis März 2023 mit 52,6 Megawatt um 9,1 Prozent.

Die Gesamtstudie ist mit einem Klick auf diesen Link nachzulesen.

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