Reste des zweiten Turms werden abgetragen

Pannen-Sprengung auf Heinrich Robert: Faszinierende Aufnahmen!

Der Moment des Zusammenbruchs. (Auszug aus unseren Drohnen-Aufnahmen.)
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Der Moment des Zusammenbruchs. (Auszug aus unseren Drohnen-Aufnahmen.)

[Update 15.50 Uhr] Wiescherhöfen  - Am Donnerstagvormittag sollten auf dem früheren Bergwerk Ost zwei große Gebäude gesprengt werden. Das hat aber nicht so geklappt wie vorgesehen... WA.de war "live" dabei. Wir haben Fotos und Videos online. Folgt mehr...

Sprengung vom Rundeindicker u. Bergebunker auf Zeche Heinrich Robert Hamm 

Sprengung vom Rundeindicker u. Bergebunker auf Zeche Heinrich Robert Hamm
Sprengung vom Rundeindicker u. Bergebunker auf Zeche Heinrich Robert Hamm
Sprengung vom Rundeindicker u. Bergebunker auf Zeche Heinrich Robert Hamm
Sprengung vom Rundeindicker u. Bergebunker auf Zeche Heinrich Robert Hamm
Sprengung vom Rundeindicker u. Bergebunker auf Zeche Heinrich Robert Hamm 

Trotz widriger winterlicher Wetterverhältnisse funktionierte der Zeitplan für die Doppelsprengung am Donnerstagmorgen vorbildlich und minutengenau: Um Punkt 10 Uhr wurden vor rund 200 Schaulustigen und tausenden weiteren Neugierigen auf den digitalen WA-Plattformen direkt hintereinander die Sprengladungen am so genannten Rundeindicker (47 Meter hoch) und am Bergebunker (37,5 Meter hoch) gezündet. Nur weniger Sekunden später war klar: Der größere der Stahlbetontürme war auch der stärkere - statt komplett sackte er nur rund 15 Meter tief in sich zusammen.

Das hat leider nicht so ganz geklappt... Im Hintergrund ist der Hammerkopfturm zu sehen. Dieser wird wohl als Wahrzeichen die Zeit überdauern.

Erst war die Verwunderung groß und guter Rat teuer - schließlich sahen die Verantwortlichen darin kein großes Dilemma. Nun wird der Rest des Turmes eben mit schwerem Gerät weiter abgetragen: "Das wird nun konventionell mit dem Bagger kleingemacht", so ein Sprecher der RAG Montan Immobilien. Das bedeutet einen Zeitverlust von rund einem Monat.

Weiter unten im Artikel erhalten Sie Infos zu den Hintergründen, lesen Sie unseren Liveticker vom Donnerstagmorgen nach und sehen Sie Fotos und Videos ansehen. Diesen Artikel werden wir im Lauf des Tages noch um ein professionelle geschnittenes weiteres Video ergänzen.

Seit einem Jahr wird das 2010 geschlossenen Bergwerk zurückgebaut. Seit 1906 wurde dort Kohle abgebaut. Die Kokerei am Standort wurde bereits 1987 zurückgebaut.

Unser Ticker zum Nachlesen:

11 Uhr: Unser Liveticker vom Zechengelände ist damit beendet. Wie gesagt, werden wir im Lauf der kommenden Stunden weitere Fotos und Videos erstellen und dann auch hier zeigen. Vielen Dank fürs erste für Ihr großes Interesse!

10.50 Uhr: Jetzt haben es die Verantwortlichen auch offiziell erklärt: Anders als geplant, ist der Rundeindicker nicht komplett, sondern nur etwa 15 Meter eingesackt. Mit schwerem Gerät werde er in den kommenden Wochen weiter "auseinandergepflückt". Für die RAG ist das allerdings "kein Drama" - auch bei einem normalem Einsturz hätte noch nachgearbeitet werden müssen. So verliere man nun rund einen Monat der eigentlichen Planung.

Zwischen 150 bis 200 Zuschauer wollten sich das Ereignis am Donnerstagvormittag nicht entgehen lassen.

10.40 Uhr: Der Krach der Sprengungen war bis weit ins Stadtgebiet hinein zu vernehmen. WA.de-User waren Ohrenzeugen unter anderem in Bockum-Hövel, Heessen, Rhynern, Berge, Hamm-Norden, Hamm-Süden und sogar Werries und Ostwennemar.

Übrigens: Für alle, denen die Qualität des Livestreams nicht gut genug war: Die selben Bilder bereiten wir nochmals professionell auf und präsentieren sie dann im Tagesverlauf hier.

10.30 Uhr: Nach WA-Informationen wird es auf dem Gelände nach der Panne zu keiner weiteren Sprengung kommen. Stattdessen wird der verbliebene Schuttberg des Rundeindickers demnächst auf die herkömmliche Weise mit Gerätschaften abgetragen werden müssen.

10.25 Uhr: Unsere Reporter vor Ort versuchen an weitere Informationen zu gelangen. Bis zum Nachmittag werden wir hier weitere Fotos und Videos einstellen.

10.10 Uhr: Das war tatsächlich nicht so geplant. Der große Turm hätte eigentlich auf die Seite fallen sollen. "Echte deutsche Wertarbeit", lauteten die Kommentare rundherum. Wir hoffen noch auf eine Stellungnahme der Verantwortlichen.

Der Rundeindicker ist nur halb zusammengefallen. (Blick von der Besucherplattform.)

10.07 Uhr: Entwarnungston, früher als vorgesehen: Die Aktion ist fürs erste durch. Wir versuchen zu erfahren, was nun mit den Resten des Rundeindickers passiert.

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10.05 Uhr: Beide Türme sind gesprengt worden - aber nur einer ist komplett zusammengebrochen! Was passiert nun?

10 Uhr: Der Rundeindicker ist nicht ganz umgekippt!

9.58 Uhr: Das zweite Signal ist ertönt. Gleich geht es in die Vollen!

9.55 Uhr: Das erste Signal ist ertönt. der Sprengmeister checkt noch alle sicherungsposten über Funk.

Blick von der Besucherplattform.

9.40 Uhr: Nach WA-Informationen sollte gleich alles wie geplant ablaufen. Mit ein bisschen Glück funktioniert dann auch

.

9.30 Uhr: Der Einlass ist beendet, die Sperrungen sind eingerichtet. Mehr als 100 Neugierige haben sich vor Ort eingefunden. Alle müssen Helme tragen.

Darum geht es:

Im Rahmen der Rückbauarbeiten werden ab 10 Uhr der 47 Meter Hohe "Rundeindicker" und der 37,5 Meter hohe Bergebunker gesprengt. WA.de wird live auf seiner Facebookseite (sofern das Winterwetter nicht stört und die Verbindung funktioniert...) sowie hier möglichst zeitnah mit Text, Fotos und Videos über die Sprengungen berichten. Auch eine Drohne wird im Einsatz sein, wenn es die Umstände zulassen. Später am Tag wird zudem ein dokumentarisches Video mit Stimmen online gehen. In Kürze hier nochmals die wichtigsten Daten:

Was passiert wann?

  • Bis 9.30 Uhr sollten die Zuschauer auf dem Gelände zu sein, da dann der Zugang geschlossen wird. Es gibt einen gesicherten Zuschauerplatz auf dem Gelände. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Direkt mitzuverfolgen ist nur die Sprengung des Rundeindickers.
  • Um 9.30 Uhr wurde der gesamte Gefährdungsbereich abgesperrt; der Sicherheitsradius beträgt rund 300 Meter.
  • Um 9.55 Uhr wird das erste Sprengsignal (ein langer Ton – „Achtung Absperrung herstellen“), um 9.58 Uhr das zweite Sprengsignal (zwei kurze Töne – „Achtung es wird gezündet“) ertönen.
  • Für 10 Uhr ist dann die Sprengung des Bergebunkers und etwas zeitverzögert des Rundeindickers vorgesehen. Nach der Kontrolle der Sprengstelle soll um 10.20 Uhr das dritte Sprengsignal (drei kurze Töne – „Sprengung ist beendet“) ertönen.
  • Um 10.25 Uhr soll der Gefährdungsbereich wieder freigegeben werden.

+++ Für weitere Infos hier klicken +++

Abriss Aufbereitung Zeche Heinrich-Robert in Hamm

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