Geld fürs Creativquartier wird fließen
Hammerkopfturm bleibt den Hammern erhalten
Herringen - Der Hammerkopfturm der Zeche Heinrich Robert bleibt erhalten. Das bestätigten am Freitag die Gesellschafter der Entwicklungsagentur CreativRevier Heinrich Robert am Rande der Übergabe eines Bewilligungsbescheides in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro.
Den Bescheid mitgebracht hatte der Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium, Christoph Dammermann. Mithilfe des Geldes soll die Agentur die Entwicklung und Vermarktung des rund 55 Hektar großen Geländes in den kommenden drei Jahren vorantreiben. Bis zu 1000 Arbeitsplätze könnten dort geschaffen werde. Entstehen sollen Wohn-, aber auch Gewerbe- und Handelsgrundstücke für Unternehmen aus der Kultur-, Kreativ- und Freizeitwirtschaft.
Vertreten wurde die Agentur durch die drei Gesellschafter, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hamm (Dr. Karl-Georg Steffens), die Prisma GmbH & Co. (Jürgen Tempelmann) und die RAG Montan Immobilien (Thomas Middelmann), sowie durch den Geschäftsführer, Martin Löckmann, und den Aufsichtsratsvorsitzenden, Marc Herter. Für ihr "innovatives Projekt" gab es viel Lob.
Mittlerweile gibt es auch schon erste Pläne, was 2019 auf dem Gelände passieren soll. Im zweiten Quartal will die Agentur dort ein Büro beziehen, um das Gelände von dort aus zu vermarkten. Als Veranstaltungen sind unter anderem ein Atelierfest mit dem Künstler Norbert Then, die ExtraSchicht sowie kleinere Veranstaltungen wie Konzerte vorgesehen. 2020 soll dann noch einmal der Abrissbagger anrücken. Nicht erhalten werden können die alte Schmiede und der nicht mehr standsichere kleine Förderschacht Heinrich samt Schachthalle. Ein kleiner Teil soll aber stehen bleiben, damit die Besucher sehen, "dass hier mal etwas gestanden hat".
Sprengung vom Rundeindicker u. Bergebunker auf Zeche Heinrich Robert Hamm




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