Lkw-Unfälle an Brücken: Nur Neon-Schilder helfen
HAMM - 14 Unfälle registrierte die Polizei im vergangenen Jahr an den Eisenbahnbrücken Wilhelmstraße und Nordenstiftsweg, weil die Fahrer die Brückenhöhe falsch einschätzten. Dies geht aus einer Stellungnahme der Stadt auf eine entsprechende Anfrage der SPD-Ratsfraktion hervor.
Aus Sicht der Stadt sind zusätzliche Warnschilder derzeit das probate Mittel, im Abhilfe zu schaffen. Die für die Unterführung Nordenstiftsweg eingerichtete neongelbe Beschilderung trage dazu bei, dass es bisher zu keinem weiteren Unfall kam.
Neben zusätzlichen Schildern wären auch andere technische Lösungen wie zum Beispiel eine von einem Peitschenmast abgehängte Bake machbar. Dies würde aber erhebliche Mehrkosten für die Stadt bedeuten. Geplant sei, die „auffälligen“ höhenbeschränkten Brücken mit Schildern auszurüsten und auf die Wirksamkeit hin zu prüfen.
Die von der SPD ins Spiel gebrachte Durchfahrtshöhe könne, so die Stadtverwaltung, bei Eisenbahnbrücken nur „nach unten“ erweitert werden. Dies sei mit Millionenaufwand verbunden. Auch die vorgeschlagene elektronische Höhenkontrolle gehe ebenfalls mit hohen Kosten für Anschaffung und Betrieb einher.
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