Vegane Kost
Kein Nachfolger gefunden: Endgültiges Aus für Café "Veganalina" - so geht es weiter
Hamm – Geschlossen hat das vegane Café „Veganalina“ an der Südstraße bereits seit Mitte März wegen der Corona-Pandemie. Doch die frisch verheiratete Alina Meng (geborene Rüter) hat sich schweren Herzens dazu entschlossen, ihr Café nicht wieder zu öffnen.
Dass sie das sowieso nicht in eigener Regie tun wollte, stand für sie bereits im Dezember fest: Da suchte sie einen Nachfolger, der das Lokal unter veganen Aspekten weiterführen sollte. Für die 35-Jährige selbst wird nun erst einmal die Familie im Mittelpunkt stehen.
Bewerber wegen Corona abgeschreckt
Dabei habe die Suche nach einem Nachfolger hoffnungsvoll begonnen. Es habe zahlreiche Interessenten gegeben, schließlich sei die vegane Lebenseinstellung auf dem Vormarsch. Zwei Bewerber seien in die engere Wahl gekommen – aber in der aktuellen, vom Coronavirus gekennzeichneten Situation wollten sie das Wagnis nicht eingehen.
Und doch gibt es für Freunde veganer Kost ein Fünkchen Hoffnung, schließlich ist Alina Meng eine Powerfrau: „Es ist zwar noch nicht ganz spruchreif, aber es könnte zurück zu den Anfängen gehen.“ Denn bevor sie 2014 im Haus Breuer an der Ostenallee das erste vegane Hotel-Restaurant eröffnet und 2015 mit dem Café an der Südstraße einen Gang zurückschaltete, war sie mit einem Onlineshop erfolgreich.
Wieder Arbeit auf Bestellung?
Dann würde sie wieder auf Bestellung arbeiten, eventuell auch in Zusammenarbeit mit Gastronomen in Hamm und der Region. Jetzt soll aber erst einmal eine neue Homepage entstehen. „Wenn eine Tür sich schließt, öffnet sich auch immer eine neue“, tröstet sie ihre Kunden auf ihrer Facebook-Seite.