Kandidat der FDP
Ingo Müller will Oberbürgermeister in Hamm werden
Der 46-jährige Ingo Müller möchte mit seiner Kandidatur als Oberbürgermeister liberale Ideen in Hamm bekannter machen.
Hamm – Im Rennen um den Chefsessel im Hammer Rathaus hat nun auch Ingo Müller seine Sportschuhe geschnürt. Der FDP-Vorstand schlägt den 46-jährigen FDP-Kreisvorsitzenden als OB-Kandidaten vor. Bei einem außerordentlichen Parteitag am kommenden Mittwoch soll er offiziell nominiert werden.
Mit der Kandidatur verknüpfen er und der FDP-Kreisvorstand die Hoffnung, liberale Ideen in Hamm bekannter zu machen. Er selber räume sich nur Außenseiterchancen ein und wolle sich nicht auf ein Wunschergebnis festlegen lassen. Er hoffe aber, dass durch seine Kandidatur die FDP mehr Stimmen erreichen und sie wieder in Fraktionsstärke in den Rat einziehen könne.
Digitalisierung ist das große Schlagwort, mit dem Müller in den Wahlkampf ziehen möchte. „Die Digitalisierung betrifft alle Lebensgrundlagen“, sagte er unserer Redaktion. Daher möchte er sich für eine zeitgemäße digitale Infrastruktur einsetzen, „anstatt das Geld der Steuerzahler für Schrottimmobilien zu verschwenden“. Dazu gehöre es auch, dass der Glasfaserausbau flächenmäßig umgesetzt wird.
Mit der Kandidatur bewerben sich inzwischen sieben Personen um das kommunale Spitzenamt.
Ingo Müller ist 46 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Der gelernte Verlagskaufmann arbeitet bei der Sparkasse Hamm in der Öffentlichkeitsarbeit des Kreditinstitutes.
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