"Wir wollen in Hamm bleiben"

Shisha-Bar-Betreiber sucht nach "Unikat"-Aus neuen Standort in Hamm

Alexander Zianiutsich eröffnete Anfang 2017 die "Unikat Shisha Lounge".
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Alexander Zianiutsich eröffnete Anfang 2017 die "Unikat Shisha Lounge".

Hamm - Nach der Schließung seiner Shisha-Bar "Unikat" hat sich Betreiber Alexander Zianiutsich geäußert.

Nachdem die Verwaltung die „Unikat Shisha Lounge“ Ende Juli stillgelegt hat, sucht Betreiber Alexander Zianiutsich nach einem neuen Standort. Die Entscheidung der Stadt, den Betrieb in den Räumen an der Heinrich-Reinköster-Straße aufgrund massiver Brandschutzmängel zu untersagen, kann er nur teilweise nachvollziehen. Er macht zudem die Nachbarn für den rigorosen Umgang der Verwaltung mit seinem Betrieb verantwortlich.

„Es waren viele junge Gäste bei uns. Von Anfang an hat das den Nachbarn nicht gepasst. Sie haben bei Meldungen an die Polizei und das Ordnungsamt übertrieben“, ist Zianiutsich überzeugt. So hätten seine Gäste normal auf dem Vorplatz geparkt und keine Rennen veranstaltet, wie es aus dem Umfeld hieß. „Ich finde es schade, dass die Stadt solche Orte nicht fördert“, sagt der 23-Jährige. Mit seinem Angebot wolle er jungen Menschen eine Anlaufstelle bieten. „Schließlich macht die Stadt zu wenig für Jugendliche“, meint Zianiutsich.

Betreiber wollte Lüftungsanlage einbauen lassen

Die Brandschutzprobleme im 185 Quadratmeter großen Ladenlokal räumt er unterdessen ein. Im Februar hatte die Stadt bei einer groß angelegten Kontrollaktion erhebliche Nachlässigkeiten beim Brandschutz festgestellt und den 23-Jährigen dazu aufgefordert, eine neue Lüftungsanlage einzubauen. Der fühlt sich nun überrumpelt. „Im April gab es einen Beschluss, was konkret gemacht werden muss. Daraufhin habe ich eine Firma beauftragt. Solche Arbeiten ziehen sich aber immer ein bisschen“, sagt Zianiutsich. „Dann wurde die Bar auf einmal geschlossen.“

Brandschutzauflagen für neuen Standort im Blick

Auf der Facebook-Seite der „Unikat“-Bar hatte Zianiutsich bereits angekündigt, einen neuen Standort zu suchen. Wohin es geht, will er noch nicht preisgeben. Nur eines stehe bereits fest: „Wir wollen in Hamm bleiben“, betont Zianiutsich. Am neuen Standort sollen dann von vornherein alle Auflagen zum Brandschutz und für den ordnungsgemäßen Betrieb erfüllt sein.

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