Noch viele Hürden

"Pirates"-Anbau: Warten auf das Piratenschiff

Mit diesem Entwurf sorgte Pirates-Inhaber Karsten Plaß vor einem Jahr für Furore. Er hält an den Plänen fest.
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Mit diesem Entwurf sorgte Pirates-Inhaber Karsten Plaß vor einem Jahr für Furore. Er hält an den Plänen fest.

HAMM - „Pirates“-Wirt Karsten Plaß hält an seiner Idee fest, auf dem Innenhof hinter der Südstraßen-Kneipe für seine Gäste ein Piratenschiff anlegen zu lassen. Bis es soweit ist, werden allerdings voraussichtlich noch zwei Jahre ins Land gehen.

So zumindest stellt sich die aktuelle Zielsetzung des Gastronoms dar. „Wir arbeiten an den Plänen, aber momentan sind sie noch nicht antragsfähig“, sagte Plaß im Gespräch mit unserer Zeitung. „Ich denke in Richtung 2017.“

Von entscheidender Bedeutung bei der Umsetzung dürften auch die künftigen Eigentumsverhältnisse sein. Aktuell ist Plaß doppelter Pächter: Die

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Immobilie gehört Privatpersonen, die Außenfläche zum größten Teil der Stadt. Ob sich die Idee auf gepachtetem Grund und Boden realisieren lässt, ist fraglich.

Im Innenhof stellt sich der Gastronom, der von vielen als Motor der Meile gesehen wird, ein Schiff mit 300 Quadratmetern Bruttofläche vor. Der innen liegende Gastraum würde 200 Quadratmeter einnehmen. Zusätzlich würde es ein ebenso großes Deck geben, dass als Biergarten dienen soll.

Masten sorgten für Kritik

Für Kritik in der Bauverwaltung der Stadt sorgten die ursprünglich vorgesehenen Masten mit einer Höhe von bis zu 25 Metern. „Ohne Masten wäre das Piratenschiff eher ein Öltanker“, sagt Plaß. Die Stadt sehe das allerdings anders und favorisiere eine deutlich kleinere Lösung. Weitere Abstimmungen seien beispielsweise auch wegen des Denkmalschutzes erforderlich.

Geboren wurde die Idee des Schiffes nach Weiberfastnacht 2014. Bisherige Zeltlösungen – wie auch in der Weihnachtszeit – bedeuteten immer wieder ein akustisches Problem. „Es ist ärgerlich, eine Party irgendwann abbrechen zu müssen“, so Plaß. Außerdem verschlinge der Auf- und Abbau immer wieder große Summen Geldes. Mit einer festen Lösung könnte Plaß beides umgehen. Ein Disco-Betrieb im Innenraum könne zudem das ganze Jahr laufen, sagt der 45-Jährige.

Das Schiff wertet Plaß als „Bereicherung für die Innenstadt“. Die Stadt habe sich bisher offen für seine Idee gezeigt. Bis zum Herbst wolle er die Pläne nun konkretisieren. - oz

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