Jutta Elbers und Hartmut Weiß eröffnen in der Oststraße
Vom Louis zum Hardy's: Neues Lokal mit alten Bekannten in Hamm
Hamm - Jutta Elbers und Hartmut Weiß sind zurück in der heimischen Gastronomie-Szene. Die Ex-Betreiber des „Louis“ in der Oststraße werden Anfang April ein neues Lokal eröffnen – wieder in der Oststraße, nur einen Steinwurf von ihrer einstigen Kultkneipe entfernt.
In den ehemaligen Räumlichkeiten von Café Schulte – in den letzten sechs Jahren war dort das zum Jahreswechsel geschlossene „RöSaSu“ – werden sie unter dem Namen „Hardy’s“ einen Neuanfang starten. Die Geschäftsfläche ist in etwa so groß wie die des „Louis“, vielleicht etwas größer, und bietet Platz für rund 100 Gäste. Deutlich mehr Raum wird in Zukunft dem Küchenpersonal zur Verfügung stehen, das früher mit einer besseren Kombüse zurechtkommen musste und nunmehr im hinteren Gebäudeteil auf 30 Quadratmetern die Speisen anrichten kann.
Neben dem alten „Louis“-Publikum aus der Gruppe der 30- bis 50-jährigen, das von 2006 bis 2011 auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein und aus gegangen war und dort unter anderem die Geburtsstunde der legendären Blues-Session miterlebt hatte, will das Gastronomie-Paar auch Studenten und das ältere Semester nicht ausschließen.
Im Kern gibt es eine Abendgastronomie
„Im Kern werden wir eine Abendgastronomie betreiben“, sagen die beiden, kündigen aber auch einige neue Ideen an. So soll das „Hardy’s“ an den Markttagen schon ab 11 Uhr öffnen und dann auch einen Mittagstisch anbieten. Auch eine Kaffeetafel mit selbstgebackenem Kuchen ist Teil des Konzepts. Die Speisekarte wird ähnlich wie zu „Louis“-Zeiten ausfallen und auf regionalen Produkten basieren.
Bis zur Eröffnung im April – Idealtermin wäre der Monatserste – gibt es in den aus den 1920er Jahren stammenden Räumlichkeiten noch einiges zu tun. „Warm und gemütlich“, so sagen die beiden, solle das Ambiente im „Hardy’s“ sein, und auch ein paar Elbers-Bilder werden wieder die Wände zieren. Ebenso soll im mittleren Teil eine Bühne installiert werden – nicht nur für Live-Musik, sondern auch für Kleinkunst, Lesungen und Kabarett. Peux à peux soll das Programm entwickelt werden.
Die 10-Meter-Front zur Oststraße lässt sich sommertags öffnen. In der Straße ist zudem reichlich Platz für eine Außengastronomie vorhanden.