Spektakuläre Flugmanöver in den Lüften Hamms

Waghalsige Figuren flogen die Jet-Piloten am Samstag mit ihren Modell-Flugzeugen.
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Waghalsige Figuren flogen die Jet-Piloten am Samstag mit ihren Modell-Flugzeugen.

Hamm – Weder Flugplatzfest noch Airlebnis sorgten am Samstag für Lärm in den Lüften: Zum sechsten Mal fand auf dem Hammer Flugplatz das Jet-Meeting der Modellflieger statt. Dieses Mal machte auch das Wetter mit, nachdem vergangenes Jahr aufgrund von Kälte nur ein einziger Start möglich war.

„Das Drumherum macht am meisten Spaß“, fand Marek Joza, denn in Hamm würde man Freunde treffen, sich über sein Hobby austauschen können und die Modelljets ausgiebig fliegen lassen können. „Die Infrastruktur ist hier gut“, meinte Michael Zwilling vom Luftsportclub Hamm, der das Gelände bereitstellte. Die etwa 30 Teilnehmer kamen dabei aus ganz Deutschland nach Hamm. Auch viele Blicke von Passanten und Autofahrern zogen die pfeilschnellen Modelle auf sich.

Äußerst spektakuläre Flugmanöver zeigte der Pilot einer russischen Sukhoi 27, die mit ihren zwei Triebwerken ihre Runde im Hammer Luftraum drehte. Das Modell von Besitzer Marek Joza misst fast drei Meter Länge und wiegt über 24 Kilogramm. „Man braucht starke Nerven, um ihn zu fliegen“, sagte Joza. „Im Schnitt schafft er Tempo 150 bis 200, in der Spitze sogar 350“, erklärte der Coesfelder, der seinen Jet erst seit Anfang des Jahres hat und ihn in liebevoller Detailarbeit originalgetreu nachbaute.

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Warum gerade dieses Modell? „Es ist der beste Kampfjet“, sagte Joza, der seinem Hobby seit fast 30 Jahren nachgeht. Schwierig sei vor allem die Hand-Auge-Koordination und das Einschätzen von Wind, Höhe und weiteren Rahmenbedingungen, die der Pilot schließlich nur aus der Ferne sieht. „Das Schwierigste ist aber die Landung.“

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