Mit Steaks in die Zukunft: Ultraheiße Küche für "Altes Fährhaus"

Übernehmen das Ruder im Restaurant Alten Fährhaus (von links): Michael und Stefanie Hohoff aus Waltrop sowie KMT-Chef Harald Wohlfarth.
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Übernehmen das Ruder im Restaurant Alten Fährhaus (von links): Michael und Stefanie Hohoff aus Waltrop sowie KMT-Chef Harald Wohlfarth.

[Update 19.56 Uhr] Hamm - Die millionenschweren Investitionen der Klinik für Manuelle Therapie (KMT) in das „Alte Fährhaus“ scheinen sich mit einjähriger Verspätung endgültig auszuzahlen.

Mit dem Waltroper Familienunternehmen Hohoffs wurde am Dienstag ein Pächter für das erlesene Objekt im Kurpark präsentiert, der eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte vorzuweisen hat. Steaks von einem auf mehr als 800 Grad aufgeheizten Grill stehen in deren Mittelpunkt – und solche wird es ab dem 11. November auch im dann zum „Hohoffs 800° Altes Fährhaus“ umfirmierten Restaurant geben.

Bislang hatten die Eheleute Michael und Stefanie Hohoff in Dortmund-Deusen ein Edel-Steakhaus mit ultraheißer Grillküche betrieben. Seit vier Jahren und einem Monaten läuft der Betrieb des „The Farmhouse“ – „und wir sind seitdem an jedem Tag ausgebucht gewesen“, wie Michael Hohoff erläuterte. Sprich: Jeder Sitzplatz des Restaurants war an jedem Abend mindestens einmal belegt. „Unsere Auslastung liegt bei 180 Prozent.“

Aus einem Umkreis von 200 Kilometern kämen die Gäste, die Wartelisten für einen Tisch hätten wochenlange Laufzeiten. Ein ähnlicher Andrang ist nun vermutlich auch in Hamm zu erwarten. Als Hohoff via Facebook bekanntgab, dass er im November ein zweites Restaurant im Kurpark eröffnen werde, gab es binnen eineinhalb Stunden 64 Tischreservierungen – rund die Hälfte davon aus Hamm.

Eröffnung Restaurant Altes Fährhaus im Kurpark

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Eröffnung Restaurant Altes Fährhaus im Kurpark

„Wir haben einen solventen und wirklich verlässlichen Partner gefunden, mit dem es sich lohnt, die Zukunft zu gestalten“, sagte KMT-Geschäftsführer Harald Wohlfahrth über den vor eineinhalb Wochen perfekt gemachten Vertragsschluss. Sechs Jahre plus Optionen umfasst dessen Laufzeit.

Das „Alte Fährhaus“ sei seit seiner Eröffnung vor einem Jahr „sehr gut angenommen“ worden, der Arbeitsaufwand für die KMT sei auf Dauer aber zu hoch gewesen. „Wir brauchten einen Profi“, so Wohlfahrth. Jetzt, das auch der Festsaal-Anbau (mit Plätzen für bis zu 120 Personen) so gut wie abgeschlossen ist, sei der ideale Zeitpunkt für eine Verpachtung gekommen gewesen.

Allen 30 bisherigen Angestellten des „Alten Fährhauses“ soll ein Übernahmeangebot in das zur Zeit 85 Mitarbeiter zählende Familienunternehmen gemacht werden. Das Restaurant in seiner bisherigen Form bleibt bis zum 18. Oktober geöffnet. Danach werden die Grills eingebaut und wird mit dem neuen Team unter anderem eine Woche lang für die Eröffnung trainiert.

Das Ambiente wird nur geringfügig geändert. Ein Besuch im „neuen“ Fährhaus wird auch künftig nicht billig ausfallen. Nur edelstes Fleisch und ebensolcher Fisch kommt bei Hohoffs auf den Grill, zudem wird auf ausgesuchte und frische Zutaten gesetzt. Rustikal soll es dagegen künftig im Biergarten zugehen. Blechkuchen, Brathendl, Leberkäse und Bratwürste sollen dort aufgetischt werden.

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