Hamm bleibt ohne „Primark“

Primark
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Dieses Bild wird es in Hamm (vorerst) nicht geben. Das Unternehmen orientiert sich anderweitig.

Hamm - Der irische Modediscounter „Primark“ kommt in absehbarer Zeit nicht nach Hamm. Die Stadt Hamm stehe nicht auf der Agenda, teilte das Unternehmen einem für die Firma Herlitz tätigen Makler nach der Berichterstattung in unserer Zeitung mit. Mit konkretem Bezug auf die Immobilie in der Bahnhofstraße habe es geheißen, sie sei nicht groß genug. Das teilte gestern Herlitz-Geschäftsführer Thomas Schätzer mit.

Für den kommenden Montag kündigte eine Sprecherin von „Primark“ auf WA-Anfrage zudem eine Stellungnahme des Unternehmens unter anderem zu Fragen der Standortauswahl und kommenden Neueröffnungen an.

Kadir Kansu, Immobilieneigentümer, Vermieter und W-Lan-Initiator an der Bahnhofstraße hatte „Primark“ als einen Wunschkandidaten für mehr Frequenz im Quartier ins Gespräch gebracht. Kansu geht davon aus, dass sich mit mehr Frequenz auch das Einzelhandelsangebot in der Bahnhofstraße positiv verändern würde.

Die 2500 Quadratmeter große Herlitz-Immobilie war ins Spiel gekommen, weil in den oberen Geschossen Leerstand herrscht und Geschäftsführer Thomas Schätzer sich offen für erfolgversprechende Konzepte zeigt. Auf WA.de und Facebook wurde das Thema „Primark“ in Hamm intensiv und kontrovers diskutiert.

Einen Nebeneffekt hat die „Primark“-Diskussion trotz Absage offenbar gehabt: Für die Herlitz-Immobilie, die sich seit den 1870er Jahren im Familienbesitz befindet und zwischenzeitlich als SRH-Erweiterung im Gespräch war, sind offenbar neue Interessenten auf den Plan getreten. Wie Schätzer erklärt, soll es sich um einen in Hamm bisher nicht vertretenen Kandidaten aus dem Bereich Einzelhandel und zwei Dienstleister handeln. Um Namen ins Spiel zu bringen, sei es allerdings noch zu früh, so der Herlitz-Geschäftsführer.

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