Freude in Hamm

Kätzchen einfach ausgesetzt: Für „Chillie“ gibt es ein Happyend

So süß: Kätzchen „Chillie“ im Streifenwagen.
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Kätzchen „Chillie“ mit einem jungen Beamten im Streifenwagen. Dieses Bild postete die Polizei Ende März.

Der herzzerreißende Fall von Kater Chillie in Hamm endet glücklich. Auch dank eines Social-Media-Posts der Polizei fand er schnell ein liebevolles Zuhause.

Hamm – Erst großes Drama, jetzt große Freude: Chillie aus Bockum-Hövel hat endlich ein Für-Immer-Zuhause gefunden. Der etwa einjährige Kater war Ende März ausgesetzt und von Polizisten in Obhut genommen worden. Ein ungewöhnlicher Social-Media-Post dazu berührte viele Menschen in Hamm – und sorgte daher nun für ein ungewöhnlich schnelles Happy End.

Am Montag durfte das hellbraune Kätzchen das Tierasyl in Richtung seiner neuen Familie verlassen. In der Einrichtung neben dem Tierpark war es in den vergangenen Tagen liebevoll betreut, aber auch kastriert und geimpft worden. Dank des Posts und viel beachteter Berichte auf wa.de und im WA meldeten sich in Windeseile sechs Interessenten; nichtmal für ein frisches Foto für die Homepage blieb Zeit...

Tierasyl Hamm: eine ruhige Katzendame für Chillie

Zwei der Interessenten seien persönlich gekommen, so Tierasyl-Leiterin Katja Skriginski. In der Familie, bei der es schließlich passte, warte „eine weitere ruhige Katzendame auf seine Ankunft“. Weitere Informationen zum neuen Zuhause werden nicht bekannt gegeben. Ein weiteres Interessenten-Pärchen für Chillie entschied sich übrigens vor Ort gleich für eine andere Katze. Skriginski: „Das war auch schön.“

Aktuell leben mit rund 25 relativ wenige Katzen im Hammer Tierasyl. „Dies ist aber für uns die Ruhe vor dem Sturm, da bald die Kitten-Saison los gehen wird“, weiß die Leiterin. Heißt: Im Frühjahr und der Herbst werden meisten Kätzchen geboren. Häufig sind es Nachkommen frei lebender Katzen, die gefunden und im Tierasyl abgegeben werden. Bis zu 70 Katzen können dort zeitgleich versorgt werden.

Tierasyl Hamm: Dauergast Pepe schon 300 Tage da

Kater Pepe lebt schon fast 300 Tage im Tierasyl. Er ist extrem scheu.

Ausdauerndster Dauergast ist „Pepe“. Fast 300 Tage sei der Kater inzwischen in der Einrichtung – „ein sehr ruhiger und schüchterner Kater, der sich versteckt, wenn Menschen in den Raum kommen“. Er brauche einfach viel Zeit und eine souveräne vorhandene Katze.

Bei der Hammer Polizei löste die Chillie-Nachricht am Montag große Freude aus. „Wir wünschen Chillie im neuen Zuhause alles Gute!“, sagte Behördensprecherin Lena Jesberg.

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