Erste Bierbörse startet an der Pauluskirche

Stellten das Konzept der ersten Hammer Bierbörse vor: (von links): Thomas Schürmann, Michael Schürmann, Jocelyn Schwartmann, Thomas Hein und Anke Neumann.
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Stellten das Konzept der ersten Hammer Bierbörse vor: (von links): Thomas Schürmann, Michael Schürmann, Jocelyn Schwartmann, Thomas Hein und Anke Neumann.

HAMM - Hamm wird Bierdorf: Dass Bier viel mehr ist als "Gersten, Hopfen und Wasser", soll die 1. Hammer Bierbörse zeigen. Sie findet von Freitagnachmittag bis Sonntag auf dem Marktplatz um die Pauluskirche und auf dem angrenzenden Santa-Monica-Platz statt.

Die Bierbörse ist wesentlicher Bestandteil des 125-jährigen Jubiläums von Getränke Schürmann und soll sich darüber hinaus in Hamm etablieren. 34 Stände

Infos:

Die Börse läuft am Freitag von 15 bis 24 Uhr (16 Uhr Fassanstich durch den OB), Samstag von 11 bis 24 Uhr und Sonntag von 11 bis 21 Uhr.

werden über 300 Biersorten aus aller Welt präsentieren, die gängigen vom Fass, die Exoten aus der Flasche auch für zu Hause zum Mitnehmen. Mit Interevent aus Dorsten und Getränke Schürmann stehen zwei erfahrene Partner Seite an Seite. Interevent hat in Dorsten sehr erfolgreich eine Bierbörse ins Leben gerufen, die von Jahr zu Jahr wächst. „Das ist kein Saufgelage, sondern ein geselliges, großes gesellschaftliches Ereignis“, beugt Interevent-Geschäftsführer Thomas Hein Spekulationen vor.

Auch in Hamm solle die Börse „Treffpunkt für Menschen im Alter von 16 bis 80“ werden. Zwei lokale Gastronome sind mit im Boot. „Wir verstehen uns als ,Wirtschaftsförderer’ und nicht als Konkurrenz zur Gastronomie“, macht Hein deutlich. Schon lange bevor um kurz vor 24 Uhr die Stände schließen und wie in Großbritannien „Last orders“ ausgerufen wird, könnten Hammer Gastronome von der Börse profitieren. Das sei die Erfahrung, die Hein gemacht habe.

Für die Veranstaltung hat die Stadt das Glasverbot in der Innenstadt aufgehoben. Aus gutem Grund: Denn Champagner-Biere und Kunststoffbecher passen nicht zusammen, ebensowenig wie all die anderen Spezialitäten, die aus Spezialgläsern und mit den entsprechenden Informationen serviert werden. „Es ist das friedlichste Fest überhaupt“, versichert Hein. Angesichts der Pfandbeträge auf die Gläser gebe jeder diese gerne zurück, anstatt sie aufs Pflaster fallen zu lassen. Auch den Jugendschutz habe man stets im Auge, versichert Interevent-Mitarbeiterin Jocelyn Schwartmann. Im Zweifel werde der Ausweis am Ausschank kontrolliert.

Zum Programm gehören Auftritte und Walking Acts: Die Schlagerband „Lippetaler Minirock“ (Freitag, 16 Uhr), das Quartett „Walking Hats“ (Samstag, 17 Uhr) und „Glengar“ mit Irish Folk (Sonntag, ab 13 Uhr) unterhalten die Besucher. - oz

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