Aushang wirft Fragen auf
Überraschung in der Weststraße: Schanzenbach schließt Filiale
Die Schanzenbach-Filiale in der Fußgängerzone gibt es nicht mehr. Der Name ist weg, die Fenster sind bodenhoch zugeklebt. Ein Zettel erklärt und wirft zugleich neue Fragen auf.
Hamm - Nach rund fünf Jahren hat das Hammer Imbissunternehmen den Standort Weststraße (siehe Google-Karte unten im Artikel) verlassen. Für viele Beobachter eine Überraschung, wirkte die relativ große Filiale doch meistens gut besucht. Mit einem kleinen Zettel im Schaufenster bedankt sich das Unternehmen "für die schönen Jahre" und erklärt die Entscheidung mit dem ausgelaufenen Mietvertrag. Andere Filialen seien fußläufig erreichbar.
Ein Zusatz macht darüber hinaus neugierig und wirft Fragen auf: "Und so viel sei verraten, wir planen nur einen kurzweiligen Rückzug aufgrund der äußeren Umstände aus diesem Teil der Hammer Innenstadt", heißt es da wörtlich. Und: "Wir kommen wieder! Darauf können Sie sich freuen..." Was das zu bedeuten hat, ließ sich zunächst nicht klären: Die Schanzenbach-Geschäftsführung wollte sich auf Nachfrage von WA.de nicht zur Sache äußern. Gegenüber der Lippewelle ergänzte Fabian Schanzenbach lediglich, das Objekt sei an einen neuen Besitzer verkauft worden.
Currywurst als Aushängeschild
In dem Ladenlokal an der Weststraße war vor Schanzenbach lange Zeit Eduscho ansässig gewesen; es folgten die SB-Bäckerei „Backwerk“, ein Bubble-Tea-Laden und bis 2015 ein türkischer Imbiss. Schanzenbach-Geschäftsführer Felix Kottmann hatte im Vorfeld der Eröffnung erklärt, der Kreuzungsbereich mit der Rödinghauser Straße sei ein wichtiger Verbindungspunkt in der Innenstadt. Wer zwischen Markt, Allee-Center und Bahnhof unterwegs ist, komme dort vorbei.
Die Hammer Imbisskette bietet ein breites Sortiment vornehmlich an Fastfood-Gerichten an. Besonders bekannt ist sie für ihre Currywurstsauce. In einer WA.de-Leserumfrage wurde Schanzenbach im September 2019 mit Abstand die "beste Currywurst in Hamm" zugeschrieben.
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