Nachfolger aus England

"Chicken"-Restaurant beerbt McDonald's in Weststraße

Laurenz Meyer und Restaurant-Pächterin Yeter Dursun vor der ehemaligen McDonald's-Fillale in der Weststraße.
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Laurenz Meyer und Restaurant-Pächterin Yeter Dursun vor der ehemaligen McDonald's-Fillale in der Weststraße.

HAMM - Die Hammer Gastronomie steht vor einer Deutschland-Premiere, und die wiederum steht ganz im Zeichen des Hähnchens: Anfang Dezember eröffnet im ehemaligen McDonald’s-Ladenlokal in der Weststraße das erste „Chitir-Chicken“-Schnellrestaurant in Deutschland.

Das Konzept stammt aus England, wo die Kette „Crispy Chicken“ (deutsch: knuspriges Hähnchen) heißt. Aus namensrechtlichen Gründen trägt das Restaurant in Hamm – wie auch in türkischen Niederlassungen – den Namen „Chitir Chicken“. Der Mietvertrag in der Weststraße ist auf zehn Jahre angelegt.

Auf dem Speiseplan von Lizenznehmerin Yeter Dursun (35) werden neben speziell zubereitetem Hähnchenfleisch auch Rindfleisch-Burger, die obligatorischen Pommes Frites und Kuchen stehen.

Mehr als zwei Jahre stand das Objekt in der Weststraße leer. Angesichts hoher Investitionskosten und begrenzter Möglichkeiten für das Café-

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Konzept hatte sich McDonald’s nach über zwei Jahrzehnten zurückgezogen. Hausverwalter Laurenz Meyer erhielt zwischenzeitlich immer wieder Anfragen zu der Immobilie und musste letztlich zwischen Textilien oder Gastro-Betrieb entscheiden. Meyer entschied sich für Gastronomie: „An diese Stelle gehört ein Frequenzbringer“, sagt er. Den glaubt er mit „Chitir Chicken“ nun gefunden zu haben.

Momentan laufen sowohl außen als auch innen umfassende Modernisierungarbeiten. Allein in den Außenbereich fließen laut Meyer 300.000 Euro.

Öffnungszeiten bis in die Nacht

Bis 23 Uhr in der Woche und bis 3 Uhr früh an Wochenenden wird das Restaurant den Kunden offen stehen. Sechs bis sieben Festangestellte plus Aushilfen sollen das Team bilden. Auch über die Öffnungszeiten wolle sie bewusst zu einer Belebung der City beitragen, sagt die gebürtige Hammerin Dursun. Im Sommer ist Außengastronomie geplant.

Das Konzept von „Chitir Chicken“ lernte Yeter Dursun in Belgien kennen. Als bekennende Hähnchen-Esserin sei sie überzeugt gewesen. „In speziellen Druckfriteusen wird das Fleisch sehr fettarm zubereitet“, erklärt sie. Dadurch entstehe auch die eigene Geschmackslinie des Unternehmens, die in allen Häusern international gleich anzutreffen sei. Die Fleischprodukte kommen laut Dursun aus zentraler Anlieferung, weitere Artikel wie Salat und Gemüse aus regionalem Handel. - oz

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