Erlebensraum Lippeaue

Badespaß auf einer Baustelle: Hammer erobern (unerlaubt) Erlebensraum Lippeaue

Strandbesucher im Bikini am Lippeufer
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Einige Hammer nutzten das Lippeufer am bislang heißesten Tag des Jahres (unbefugterweise) zur Abkühlung.

Das Lippeufer soll vieles sein, aber kein Badestrand. Und trotzdem entdeckten am bislang heißesten Tag des Jahres, einige Hammer den Strand und das Gewässer für sich.

Hamm - Ausgerüstet mit Strandtüchern, Badehosen und Bikini wurden Zäune beiseite geschoben, um es sich am Strand gemütlich zu machen und für Abkühlung zu sorgen. Knietief standen einige Besucher bereits im Wasser. Nach wie vor sei der Erlebensraum Lippeaue eine Baustelle, stellt der Pressesprecher des Lippeverbandes Ilias Abawi klar.

„Auf jeder Baustelle herrscht für Unbefugte logischerweise Betretungsverbot. Das ist an dieser Lippe-Baustelle nicht anders“, so Abawi. Folglich könne es der Lippeverband, der den Erlebensraum Lippeaue gemeinsam mit der Stadt Hamm erstellt, nicht gutheißen, wenn Zäune einfach ignoriert und beiseite geschoben würden.

Hinzu kommt: Für ein Badevergnügen ist die Wasserqualität der Lippe nicht gut genug. Durch Anbindungen an Kläranlage Mattenbecke und Regenüberlaufbecken doch eine – wenn auch extrem geringe – bakterielle Belastung im Wasser. „Es herrscht ausdrückliches Badeverbot“, heißt es vom Lippeverband. Sowohl für den Menschen als auch für die Natur könne der unbefugte Badespaß Folgen haben. Man wolle diesen Ort im Auge behalten und gegebenenfalls durch das Ordnungsamt kontrollieren lassen.

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