Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Weiße Weihnachten: Besonders ein Teil Deutschlands kann sich Heiligabend auf Schnee freuen
Weiße Weihnachten bleiben selten, doch an Heiligabend gibt es regional Schnee. Kälte, Wind und Frost bestimmen das Wettergefühl. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Kassel – Am Mittwoch, dem Heiligabend, liegt der Fokus klar auf der Südhälfte Deutschlands. Dort ist das Wetter meist stark bewölkt oder bedeckt, gebietsweise fällt Schneegriesel oder leichter Schneefall. In tieferen Lagen kann sich anfangs noch etwas Regen untermischen, bevor sich auch dort zunehmend winterliche Verhältnisse einstellen. Nach Norden hin zeigen sich größere Auflockerungen, örtlich sogar sonnige Abschnitte, dazu bleibt es meist trocken.
Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen -3 und +1 Grad, an der Nordsee sowie in begünstigten Rheinniederungen bis etwa +3 Grad. Entscheidender als die gemessenen Werte ist jedoch das Empfinden: Ein mäßiger, teils böiger Ostwind sorgt verbreitet für deutlich niedrigere gefühlte Temperaturen. In den Mittelgebirgen treten stürmische Böen auf, auf exponierten Gipfeln sind auch schwere Böen möglich. Dort fühlt es sich zeitweise hochwinterlich an, selbst ohne anhaltenden Schneefall.
Wetter am ersten Feiertag: Trocken, aber eisig und windig
Am Donnerstag, dem ersten Weihnachtsfeiertag, bleibt es in weiten Teilen des Landes trocken. Im Norden und in der Mitte wechseln sich heitere und wolkige Phasen ab, während sich im Süden und im östlichen Bergland dichtere Wolken halten. Niederschläge sind aber kaum ein Thema.
Die Temperaturen bewegen sich zwischen -4 und +1 Grad, lediglich in Rheinnähe lokal etwas darüber. Der Wind weht weiterhin mäßig bis frisch aus Ost bis Nordost und verstärkt das Kälteempfinden deutlich. Besonders in höheren Lagen können erneut stürmische Böen auftreten, was Spaziergänge dort rasch ungemütlich macht.
Zweiter Feiertag und Samstag: Winterruhe ohne Schnee
Am Freitag (26. Dezember) und Samstag (27. Dezember) setzt sich ruhiges Winterwetter durch. Im Norden gibt es regional sonnige Abschnitte, während der Süden häufiger unter Hochnebel leidet und zeitweise trüb bleibt. Direkt an den Alpen zeigt sich dagegen öfter die Sonne. Es bleibt verbreitet trocken.
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Die Höchstwerte liegen meist zwischen -1 und +3 Grad. Der Nordostwind weht schwach bis mäßig, sorgt aber weiterhin für ein frostiges Gefühl. Schnee bleibt die Ausnahme und beschränkt sich auf Heiligabend.
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