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Welche Krankenkassen die Beiträge am stärksten erhöhen

Zum Jahreswechsel können die gesetzlichen Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge erhöhen. Dabei fallen einige Kassen mit überdurchschnittlichen Erhöhungen auf, zeigt ein Vergleich.

Berlin – Im neuen Jahr kommen weitere Belastungen auf die Verbraucher zu: Denn zum Jahreswechsel können die gesetzlichen Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge erhöhen. Für die Versicherten werden die Krankenkassenbeiträge – momentan im Schnitt bei 15,9 Prozent – um voraussichtlich 0,3 Punkte auf im Schnitt 16,2 Prozent angehoben. Dabei können die Erhöhungen je nach Kasse mal mehr, mal weniger sein.

Die Krankenkassen müssen über Beitragserhöhungen nicht schriftlich informieren

Einen Brief, der über eine Erhöhung der Beiträge aufklärt, werden Betroffene aber nicht erhalten: Die Verbraucherzentralen warnen bereits seit Wochen, dass die Kassen in diesem Jahr ausnahmsweise nicht schriftlich darüber informieren müssen. Das Sonderkündigungsrecht der Beitragszahler bei Erhöhungen bleibt jedoch bestehen.

Allerdings rolle bislang keine große Kostenwelle, sagte Thomas Adolph vom Vergleichsportal gesetzlichekrankenkassen.de gegenüber dem Spiegel. Momentan hätten rund vierzig allgemein geöffnete Kassen ihre Beitragssätze für den Januar gemeldet, wobei bei einem Viertel erstmal alles unverändert bleibe. Allerdings haben auch einige Kassen angekündigt, den Zusatzbeitrag zu erhöhen.

Diese Krankenkassen verlangen Beiträge über dem Durchschnitt

Eine Übersicht zeigt, welche Krankenkassen dabei die Zusatzbeiträge über den Durchschnitt (16,2 Prozent) heben (Stand: 20.12.2022):

Zusatzbeiträge: Erhöhungen könnten noch im Laufe des Jahres kommen

Es könnten im Laufe des kommenden Jahres jedoch noch Erhöhungen kommen, warnt Adolph weiter im Spiegel. Die Möglichkeit, dabei auf die schriftliche Ankündigung verzichten zu können, sei nämlich verlockend. Außerdem könnten in den kommenden Tagen noch weitere Mitteilungen der Krankenkassen über Beitragserhöhungen eintreffen.

Mit Material der dpa

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand / dpa

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