E-Mobilität

E-Autos: Bund plant millionenschweres Förderpaket für E-Ladestationen zu Hause

Das Verkehrsministerium plant ein neues Programm zur Förderung von E-Ladeinfrastruktur. Private Haushalte sollen ihre E-Autos umweltschonend aufladen.

Berlin - Das Bundesverkehrsministerium will mit einem neuen Förderprogramm E-Auto-Fahrer unterstützen. Mit insgesamt 500 Millionen Euro sollen Privathaushalte beim Bau von Ladestationen, Fotovoltaikanlage und Stromspeichern unterstützt werden.

Das Programm richte sich damit auch auf die Förderung der Eigenstromversorgung, erklärt das Verkehrsministerium in einem Schreiben, über das zuerst das ARD-Hauptstadtstudio berichtet hat.

Ladestation in der eigenen Garage: In Zukunft sollen sie mit Sonnenenergie betrieben werden.

Förderung von Ladestationen, Fotovoltaikanlage und Stromspeichern

Etwa 60 bis 85 Prozent aller Ladungen von E-Autos finden zu Hause statt, sagt die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur. Und dort soll das Förderprogramm des Verkehrsministeriums ansetzen: Das Ministerium fördert zukünftig die Infrastruktur dafür, das eigene E-Auto zu Hause möglichst umweltschonend zu laden. Die Ladestationen sollen den Strom aus Fotovoltaikanlagen - also aus Sonnenenergie - bekommen.

Das Programm soll nach ARD-Informationen im Herbst dieses Jahres starten. Wie hoch die Förderungen ausfällt und ob sie durch eine Pauschale oder eine prozentuale Beteiligung an den Gesamtkosten stattfindet, steht ebenfalls noch nicht fest.

Das Verkehrsministerium erwartet, dass insgesamt eine hohe fünfstellige Anzahl von Anträgen von privaten Haushalten eingereicht wird, berichtet tagesschau.de. Die Finanzierung des Programms soll über den Klima- und Transformationsfonds (KTF) erfolgen: ein Sondervermögen von etwa 35 Milliarden Euro. Die Anträge sollen, wie bei früheren Programmen, über die staatliche Förderbank KfW abgewickelt werden.

Rubriklistenbild: © Marijan Murat/dpa

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