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Pepco: Wer hinter dem Discounter steckt, woher er kommt und wie die Filialen aussehen

Der Eingang einer Pepco-Filiale.
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Pepco expandiert in ganz Deutschland

Pepco wächst rasant. In ganz Deutschland sollen in den nächsten Jahren hunderte neue Filialen eröffnen. Alles, was man zu dem Discounter wissen muss.

Köln – 1999 gegründet, 2004 in Polen gestartet und heute mit über 3000 Filialen in ganz Europa vertreten. Pepco hat vor allem in den vergangenen Jahren einen rasanten Aufstieg erlebt. Allein 2022 feierte der Discounter hunderte Neueröffnungen, darunter unter anderem die ersten Geschäfte in Deutschland. In naher Zukunft sollen dutzende weitere Pepco-Filialen in Deutschland eröffnen, doch die Kette ist vielen immer noch kein Begriff. Wie Pepco funktioniert, was es dort zu kaufen gibt und wo neue Standorte entstehen sollen.

Wer steckt hinter Pepco?

Pepco wird oft als polnischer Discounter bezeichnet, doch eigentlich hat die dahinterstehende „Pepco Group N.V.“ ihren Sitz in der britischen Hauptstadt London. Neben der namensgebenden Kette gehören zu dem Unternehmen auch noch die Discounter Poundland und Dealz.

Polen spielte in der Historie der Gruppe aber eine wichtige Rolle. Dort wurde nicht nur die allererste Pepco-Filiale eröffnet, sondern mit über tausend Standorten ist es bis heute der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt des Unternehmens. In den ersten Jahren nach der Gründung firmierten die Läden unter dem Namen Stretcher. Seit 2004 heißt die Kette Pepco. Hinter der Unternehmensgruppe steckt die Steinhoff International Holdings. Seit Anfang 2023 hält der internationale Möbelkonzern über 70 Prozent der Firmenanteile. Zu Steinhoff gehörte unter anderem bis 2018 auch der Möbel-Discounter Poco Domäne.

Welches Konzept hat Pepco?

Die Pepco-Kette verfolgt als Non-Food-Discounter ein ähnliches Konzept wie Tedi, Kik oder auch der ebenfalls stark expandierende Action-Markt. Bei Pepco werden alle möglichen Produkte (außer Lebensmittel) aus dem Textil- und Haushaltsbereich zu tendenziell eher günstigen Preisen angeboten. Weitere Mitbewerber sind unter anderem Woolworth, TK Maxx oder Hema.

Wie die Pepco-Filialen aussehen und was man dort kaufen kann

So sieht das Sortiment in einem Pepco-Shop aus

Als Discounter setzt Pepco bei der Gestaltung seiner Filialen vor allem auf Pragmatismus. Es gibt dort einfache Regale mit sehr unterschiedlichen Produkten. Das Sortiment besteht aus Haushaltswaren, Polstermöbeln, Modeaccessoires, Schuhen, Kosmetika, Spielzeug und Kinder-, Herren- sowie Damenbekleidung.

Pepco verkauft neben Bekleidung auch Haushaltsartikel.

Diese Pepco-Standorte gibt es in Deutschland bereits

  • Baden-Württemberg: Stuttgart, Göppingen und Friedrichshafen
  • Bayern: Passau
  • Berlin: 12 Filialen
  • Brandenburg: Cottbus, Rangsdorf, Bernau bei Berlin und Ahrensfelde
  • Hamburg: 2 Filialen
  • Hessen: Wetzlar
  • Niedersachsen: Göttingen
  • Mecklenburg-Vorpommern: Neubrandenburg (2), Schwerin und Güstrow
  • Nordrhein-Westfalen: Mönchengladbach, Oberhausen und Kamp Lintfort
  • Sachsen: Dresden (3), Chemnitz (2), Meissen, Coswig, Freital, Görlitz und Bautzen
  • Sachsen-Anhalt: Dessau-Roßlau (2), Halle an der Saale (2), Magdeburg, Wittenberg und Blankenburg
  • Schleswig-Holstein: Norderstedt
  • Thüringen: Jena, Mühlhausen und Sondershausen
  • Hinweis: Stand vom 5. Oktober 2023 – alle Angaben ohne Gewähr

Pepco hat große Expansionspläne in Deutschland – auch mehrere NRW-Filialen in Planung

Mit über 3000 Geschäften und 29.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist Pepco derzeit in 19 europäischen Ländern vertreten. Vor allem in Deutschland möchte der Discounter in den kommenden Jahren groß angreifen. Ganze 2000 Filialen möchte die Kette in den kommenden Jahren hierzulande eröffnen. „Wir wachsen dynamisch und planen für dieses Jahr die Eröffnung von mindestens 50 neuen Geschäften im ganzen Land“, hatte ein Unternehmenssprecher gegenüber 24RHEIN bereits Anfang 2023 mitgeteilt. Man wolle „so schnell wie möglich“ bundesweit in der Nähe der Kunden sein. Unter anderem im Zuge einer Kooperation mit Einkaufszentrums-Betreiber ECE wurden jüngst 26 Neueröffnungen angekündigt. Im September kommen dann nochmals weitere Pepco-Filialen dazu.

Trotz Fokus auf Ostdeutschland hatte Pepco bereits Anfang 2023 auch NRW in den Blick genommen. Mittlerweile sind die Pläne etwas konkreter. Noch 2023 sollen auch die ersten NRW-Filialen von Pepco eröffnen. Darüber hinaus gibt es schon weitere Stellenausschreibungen für den Westen. So wird für Geschäfte in Gelsenkirchen, Recklinghausen, Herne, Mettmann und Ahlen und aktuell Personal gesucht. Außerdem soll auch die Stelle des „Area Manager NRW“ besetzt werden, was den steigenden Fokus auf das größte deutsche Bundesland unterstreicht. Spätestens ab 2024 kann also mit einigen weiteren Pepco-Filialen in NRW gerechnet werden. (os) Dieser Text wird laufend aktualisiert.

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