Berliner Start-up
Haferbrei statt Burger: Müsli-Start-up punktet in Bahnhöfen - und lehrt sogar McDonalds das Fürchten
Großer Erfolg dank Haferbrei: Das hat ein Berliner Start-up geschafft. Und damit macht es sogar Fast-Food-Riesen wie McDonalds mittlerweile Konkurrenz.
Berlin – Manchmal genügt eine ganz simple Grundlage für den großen Erfolg. Das zeigt die Geschichte des Berliner Start-ups Haferkater. Wie der Name schon verrät, dreht sich dort alles um Hafer. Der Fokus bei Haferkater liegt darauf, den Menschen einen gesunden Snack zu bieten – und zwar besonders da, wo normalerweise Fast-Food-Riesen wie McDonalds und Co. beliebt sind. Daher haben die drei Haferkater-Gründer Leonardo Burguete, Anna Schubert und Levin Siert sich besonders auf Bahnhöfe fokussiert.
Mehr Umsatz pro Quadratmeter als McDonalds: Kleine Läden machen es möglich
An mittlerweile 19 Standorten in ganz Deutschland verkauft das Franchise-Unternehmen inzwischen Porridge. Einfacher gesagt: Haferbrei. Dieser besteht lediglich aus Hafer, Wasser und einer Prise Salz. Wer möchte, kann das Ganze dann noch mit zahlreichen Toppings wie beispielsweise Obst etwas aufpeppen. Und genau das kommt offenbar gut bei den Reisenden an. Haferkater erzielt rund 11 Millionen Euro Außenumsatz, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet.
Mit dieser Summe macht das Berliner Frühstücksbrei-Start-up sogar den ganz Großen Konkurrenz. Laut dem Gründer Burguete machen Haferkater-Filialen durch das simple Essenskonzept zum Teil mehr Umsatz pro Quadratmeter Ladenfläche als eine McDonalds-Filiale, wie er gegenüber der FAZ erklärt. Schließlich wird für die Herstellung des Haferbreis auch keine aufwendige Küche benötigt. Lediglich eine sogenannte Haferquetsche ist in jedem Laden das Herzstück.
Haferkater: Bis zu 1,5 Millionen Euro Umsatz pro Filiale möglich
Abhängig vom Standort kann so mit dem simplen Frühstücksgericht ein Umsatz von bis zu 1,5 Millionen Euro erzielt werden. Zum Vergleich sind die Investitionen für die Übernahme einer Filiale von 200.000 bis 300.000 Euro nicht allzu hoch. Das führt dazu, dass Haferkater einen regelrechten Franchisenehmer-Ansturm erfährt. Doch die Gründer sind hier wählerisch. „Wer nur investieren will und am Ende nicht im Laden steht, ist bei uns nicht richtig“, macht Burguete gegenüber der Zeitung deutlich. (ph)
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