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Verbandschef warnt vor Verspätungen bei Gaspreisbremse: „Werden nicht alle Versorger schaffen“

Ab dem 1. März 2023 sollen Energiepreisbremsen die Bürger entlasten. Doch die Zweifel wachsen, dass die Entlastungen für alle pünktlich kommen. Dafür gibt es mehrere Gründe.

München - Die Strom- und Wärmepreisbremsen werden wahrscheinlich nicht für alle Haushalte pünktlich greifen: „Es ist absehbar, dass es nicht alle Energieversorger schaffen werden, die Energiepreisbremsen (EPB) nach Punkt und Komma pünktlich zum 01. März 2023 umzusetzen“, sagte Detlef Fischer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft gegenüber dem Münchner Merkur.

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Spezialfälle könnten Strom- und Gaspreisbremse verzögern

Das Problem seien Spezialfälle: „Es ist wie bei jeder Systemanpassung. 80 bis 90 Prozent der Fälle bekommt man recht gut mit vertretbarem Aufwand irgendwie hin. Die Spezialfälle wie zum Beispiel die Abbildung von zeitvariablen Tarifen, die Abwicklung von Umzügen und der Wechsel des Energielieferanten sorgen aber für Kopfzerbrechen“, so Fischer. Wichtig sei aber: „Alle Kunden bekommen am Ende die Entlastung in Euro, die ihnen zusteht.“

Schuld seien nicht die Versorger: „Die Umsetzung ist extrem komplex und sehr personalaufwändig. Die gesetzlichen Grundlagen sind mangelhaft und das Bundeswirtschaftsministerium hält sich bei Auslegungsfragen recht bedeckt und verweist im Zweifel für eine rechtssichere Klärung auf die Gerichte.“

Rubriklistenbild: © Hauke-Christian Dittrich/dpa

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