Niedriger Einstiegspreis

BYD dreht an der Preisschraube: Kleinwagen nun für unter 20.000 Euro erhältlich

Der weltgrößte E-Auto-Hersteller sorgt beim Kleinwagen BYD Dolphin Surf mit einer Preisreduzierung für Aufsehen. Das Modell sinkt unter eine bedeutende Schwelle.

Offenbach/München – BYD sorgt mit einem echten Preiskracher für Aufsehen, der die europäische Konkurrenz beunruhigen könnte: Der Kleinwagen Dolphin Surf ist in der Basisversion „Active“ seit Oktober für gerade mal 19.990 Euro zu haben.

Damit setzt der chinesische Autobauer in Deutschland ein klares Signal im hart umkämpften Markt der bezahlbaren Stromer.

BYD Deutschland bietet Elektroauto für unter 20.000 Euro an

Mit dem Dolphin Surf will BYD die Einstiegshürde zur Elektromobilität in Deutschland erneut senken. Seit Oktober ist das Modell bei Händlern der China-Marke mit einem Rabatt erhältlich. Damit kostet die Basisversion „Active“ bis auf weiteres nur noch 19.990 Euro – ganze 3000 Euro weniger als bisher.

BYD dreht in Deutschland beim elektrischen Citycar Dolphin Surf an der Preisschraube.

„Mit einem Preis von unter 20.000 Euro für ein vollwertiges Elektrofahrzeug stellen wir unseren potenziellen Kunden in Deutschland ein hochattraktives Angebot“, erklärt Lars Bialkowski, Geschäftsführer BYD Deutschland. Der China-Hersteller liefert so einen überzeugenden Anreiz, auf ein Elektroauto umzusteigen.

BYD Dolphin Surf: Elektro-Kleinwagen fordert Konkurrenz

Der BYD Dolphin Surf ist mit einer Länge von knapp vier Metern (3,99 m) prädestiniert für urbane Gegenden. Im elektrischen Kleinwagen-Segment geht es gegen Rivalen wie Peugeot e-208, Citroën ë-C3, Mini-Cooper E oder auch Renault 5. VW mischt ab 2026 mit dem neuen ID.Polo mit.

Von dem handlichen BYD-Stromer lief derweil Herstellerangaben zufolge schon im Juni 2025 das millionste Exemplar vom Band – in Europa mit Deutschland ist das Elektroauto erst seit Mai erhältlich.

BYD-Modelle mit eigener E-Plattform und Blade-Batterie

Die technische Basis des Dolphin Surf bildet eine innovative Elektro-Architektur namens e-Platform 3.0. Zudem ist die Rede von Vorteilen bei Aerodynamik, Stabilität und Platzangebot. Im Innenraum warten u. a. ein BYD-typischer, drehbarer 10,1-Zoll-Touchscreen, Sprachsteuerung sowie Konnektivität mit Apple CarPlay und Android Auto.

Der elektrische Kleinwagen BYD Dolphin Surf ist seit diesem Sommer auch in Deutschland erhältlich.

Die unternehmenseigene Blade-LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat) soll Sicherheit, Effizienz und Langlebigkeit der Antriebseinheit garantieren.

BYD Dolphin Surf: Drei Varianten für den deutschen Markt

BYD bietet den Dolphin Surf in drei Modellvarianten an: „Active“, „Boost“ und „Comfort“. Es gibt zwei Batteriegrößen (30 oder 43,2 kWh) und zwei Leistungsstufen. Die teurere Boost-Version schafft nach WLTP-Standard bis zu 322 Kilometer Reichweite, während das Basismodell unter 20.000 Euro bis zu 220 km schafft.

Das Schnellladen klappt mit Gleichstrom bei der „Comfort“-Variante mit bis zu 85 Kilowatt – so sind 30 auf 80 Prozent Akkuladung in 22 Minuten möglich. Bei den übrigen Modellen sind es bis zu 65 kW DC-Ladeleistung.

BYD-Elektroauto soll mit Komfort und Sicherheit punkten

Obwohl der BYD Dolphin Surf (heißt in anderen Märkten auch Dolphin Mini oder Dolphin Seagull) ein Kleinwagen ist, soll er ein Platzangebot wie Fahrzeuge der Kompaktklasse bieten. Tests zufolge finden auch vier Personen relativ bequem Platz, während der Kofferraum 308 Liter umfasst – bei umgeklappten Sitzen mehr als dreimal so viel.

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Die Serienausstattung umfasst moderne Assistenzsysteme, Komfort- und Entertainment-Features, die sonst gerneteureren Autos vorbehalten sind. Was die hiesige Kundschaft ebenfalls überzeugen könnte: Im September 2025 erhielt das BYD-Elektroauto im Euro-NCAP-Crashtest die Bestnote von fünf Sternen.

BYD verlegt neue Deutschland-Zentrale nach Offenbach

Ein weiteres Indiz, wie ernst es BYD mit dem deutschen Markt meint: Der China-Hersteller verlegt seine neue Deutschland-Zentrale nach Offenbach und zieht im vierten Quartal 2025 in ein modernes Bürogebäude über rund 5000 Quadratmeter Fläche.

Damit sitzt BYD künftig Tür an Tür mit Hyundai – einem weiteren asiatischen Hersteller, der für den europäischen Markt ambitionierte Pläne hat. (PF)

Rubriklistenbild: © BYD

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