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BMW will nach starkem Schlussquartal 2023 wieder auf die Überholspur

BMW-Logo: Der Münchner Autobauer hat zum Jahresende einen starken Absatzanstieg hingelegt.
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BMW-Logo: Der Münchner Autobauer hat zum Jahresende einen starken Absatzanstieg hingelegt.

BMW will nach einem Absatzminus 2022 im laufenden Jahr wieder deutlich zulegen.

München – Der Münchner Autobauer BMW will im laufenden Jahr wieder einen Gang hochschalten. „Wir setzen unseren Kurs des profitablen Wachstums auch im Jahr 2023 fort“, kündigte Vertriebsvorstand Pieter Nota am Dienstag an. 2022 hatte der Autobauer mit knapp 2,4 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen dagegen ein Minus von 4,8 Prozent hinnehmen müssen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Schlussquartal zeigten die Zahlen mit einem Absatzplus von 10,6 Prozent auf 651.798 ausgelieferte Fahrzeuge allerdings deutlich nach oben.

Trotz des starken Schlussspurts blieben die Bayern im Vorjahr allerdings deutlich hinter Mercedes-Benz zurück. Zwar verkauften die Schwaben mit 2,044 Millionen Fahrzeugen absolut weniger Autos als der Erzrivale aus München. Doch sanken die Mercedes-Verkäufe im Vorjahr lediglich um 0,5 Prozent.

BMW erwartet deutlichen Absatzanstieg bei E-Fahrzeugen

Im laufenden Jahr will BMW vor allem bei vollelektrischen Autos deutlich zulegen. Hier soll der Anteil am Gesamtabsatz 2023 auf 15 Prozent steigen. Im Vorjahr lag er mit 215.755 Fahrzeugen bei 9 Prozent. Dies war mehr als eine Verdoppelung gegenüber 2021. „Besonders bei unseren vollelektrischen Modellen verzeichnen wir weiterhin hohe Auftragseingänge“, betonte Nota.

In den großen Märkten entwickelten sich die Absatzzahlen im Gesamtjahr ähnlich. Den stärksten Rückgang erlebte der Konzern mit 7,5 Prozent in Europa. Der Absatz in China sank um 6,4 Prozent, in Amerika um 2,3 Prozent. Es gab auch Ausnahmen: Dass der Absatz in Asien insgesamt deutlich langsamer als im größten Teilmarkt China sank, verdankte BMW unter anderem starken Absatzzahlen aus Südkorea.

Neue Optik, weniger Ablenkung: Mit welchen Autos BMW künftig auf dem Weltmarkt mitmischen will. (dpa/utz)

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