1,2 Millionen Fahrgäste

100 Tage Schnellfahrstrecke München-Berlin: Bahn zieht erste Bilanz

Seit 20. März verkehren ICE-Züge auf der Schnellfahrstrecke von München nach Berlin.
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Seit 20. März verkehren ICE-Züge auf der Schnellfahrstrecke von München nach Berlin.

Auf ihrer neuen Schnellfahrstrecke München-Berlin hat die Deutsche Bahn in den ersten 100 Tagen knapp 1,2 Millionen Fahrgäste befördert.

München - Das seien mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum zwischen beiden Städten, teilte der bundeseigene Konzern am Dienstag mit. Das Sitzplatzangebot in den ICE wurde von 10.000 auf 20.000 täglich erhöht. Die Auslastung sei demnach „leicht gestiegen“, auf gut 55 Prozent, sagte eine Bahnsprecherin.

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Die ICE-Sprinter seien im Durchschnitt sogar zu 70 Prozent gefüllt. Diese Züge fahren derzeit gegen 6.00, 12.00 und 18.00 Uhr los und erreichen München beziehungsweise Berlin nach vier Stunden. Von Dezember an kommen in beide Richtungen je zwei Sprinter hinzu: Sie starten morgens um 8.00 Uhr und nachmittags gegen 16.00 Uhr.

Die Pünktlichkeit auf der Strecke liegt nach Angaben der Bahn über dem Bundesdurchschnitt des Fernverkehrs. Im Februar waren deutschlandweit 80,4 Prozent aller Fernzüge pünktlich. Der Linienverkehr auf der neuen Trasse von München nach Berlin begann am 10. Dezember und war am 20. März 100 Tage alt.

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Ende 2019 gibt es gute Neuigkeiten für Fahrgäste auf der Strecke München-Berlin: Die Bahn lässt mehr Sprinter auf der Strecke fahren.

dpa

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