Ziehung am Freitag

Eurojackpot geknackt: Spieler gewinnt 120 Millionen Euro mit Mini-Einsatz

Der Eurojackpot wurde am Freitag geknackt. 120 Millionen Euro gehen nach Deutschland. Der Einsatz für den Rekord-Gewinn betrug lediglich 10 Euro. 

Hamm - Schon wieder geht der Rekord-Gewinn nach Deutschland: Bei der Ziehung des Eurojackpots am Freitag konnten satte 120 Millionen Euro abgesahnt werden. Und tatsächlich: Der Jackpot vom 23. Juni 2023 wurde geknackt. Noch hat sich der Gewinner aber nicht gemeldet.

Eurojackpot geknackt: 120 Millionen Euro mit einem Einsatz von 10 Euro gewonnen

Die 120 Millionen Euro gehen nach Schleswig-Holstein. Der Einsatz beim Eurojackpot: gerade einmal 10 Euro. „Der Gewinner hat sich noch nicht gemeldet“, sagte NordwestLotto-Sprecher Florian Blömer am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Ob es ein oder mehrere Spieler waren, die sich über den Rekord-Gewinn freuen können, ist daher noch nicht bekannt. Bereits im November 2022 ging der Eurojackpot in Höhe von 120 Millionen Euro nach Deutschland.

Eurojackpot am Freitag (23. Juni 2023): Gewinnzahlen und Quoten der Ziehung

Zahlen (5 aus 50)*2 - 3 - 18 - 23 - 39
Eurozahlen (2 aus 12)*6 - 8

* Alle Angaben ohne Gewähr

„Der Tippschein wurde in der Mitte Schleswig-Holsteins abgegeben für einen Spieleinsatz von zehn Euro“, sagte NordwestLotto-Sprecher Florian Blömer am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Fünf Spielfelder für je zwei Euro seien getippt worden. „Das letzte Feld waren die 120 Millionen Euro.“ Bei der geringen Einsatzhöhe sei es unwahrscheinlich, dass es sich um eine Tippgemeinschaft handele.

„Bis zum 31. Dezember 2026 muss der Gewinn eingelöst werden“, so Blömer. Dies sei im nördlichsten Bundesland in den vergangenen Jahren zweimal nicht erfolgt. 2017 habe ein Teilnehmer der Umweltlotterie „Bingo“ 340.000 Euro gewonnen und nicht eingefordert. Drei Jahre später sei der Gewinn eines Goldbarrens im Wert von 50.000 Euro nicht eingelöst worden. Das könne aber noch geschehen.

Eurojackpot am Freitag: Elf weitere neue Millionäre – acht von ihnen kommen aus Deutschland

Laut Westlotto hatten elf Spieler am Freitag einen Treffer in der zweiten Gewinnklasse und werden dadurch ebenfalls zu Millionären – acht davon stammen aus Deutschland. Das war möglich, da der Mega-Jackpot am Dienstag (20. Juni) nicht geknackt wurde. Dadurch hatte sich in Gewinnklasse 2 ein zusätzlicher Jackpot in Höhe von rund 22 Millionen Euro gebildet.

Jeweils exakt 2.275.342,20 Euro gehen an elf Spieler aus Baden-Württemberg (2x), Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen (3x), Spanien, Litauen und die Tschechische Republik.

Rekord-Jackpot geknackt: Gewinn ist für Schleswig-Holstein ein ganz besonderer

Für Schleswig-Holstein ist der Gewinn nach Angaben von Westlotto ein ganz besonderer. Erstmals in der Geschichte von Eurojackpot habe es ein Spieler oder eine Spielgemeinschaft aus diesem Bundesland geschafft, einen Treffer in der ersten Gewinnklasse zu erzielen. Der bisherige Eurojackpot-Rekord für Schleswig-Holstein stamme aus dem Juni 2018. „Damals hatte ein Tipper knapp sechs Millionen Euro in Gewinnklasse 2 gewonnen“, heißt es in einer Mitteilung.

Im Juli 2022 wurde erstmals der Jackpot mit dem Höchstwert von 120 Millionen Euro geknackt. Der Gewinn ging nach Dänemark. Die hohe Summe des Jackpots baut sich auf, wenn kein Spieler die gezogenen Zahlen 5 aus 50 und die Eurozahlen (Zusatzzahlen) 2 aus 12 richtig ankreuzt. Das nicht verteilte Geld aus der ersten Gewinnklasse wandert dann in den Jackpot für die nächste Ziehung. Ziehungsort ist Helsinki, koordiniert wird die Lotterie von Westlotto in Münster. (mit dpa-Material)

Rubriklistenbild: © IMAGO/osnapix / Hirnschal

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