24. Februar 2024

Februar 2024 mit Mikromond: Was den Vollmond so besonders macht

Die Menschen in Deutschland bewundern im Februar 2024 den Vollmond. Dabei handelt es sich um einen Mikromond. Ihn macht etwas besonders.

Hamm - Wer unter Schlafproblemen leidet, sollte sich den 24. Februar 2024 dick im Kalender anstreichen. Denn in der Nacht wird es hell. Der Grund: Es ist Vollmond, und zwar einer mit klangvollen Beinamen wie „Schneemond“, „Sturmmond“ oder „Hungermond“. Rein wissenschaftlich handelt es sich um einen Mikromond. Was das bedeutet.

EreignisVollmond
Datum24. Februar 2024
Rhythmusmonatlich

Vollmond im Februar 2024: Was den Mikromond so besonders macht

Am 24. Februar 2024 ist es zum zweiten Mal in diesem Jahr so weit: Die Vollmond-Nacht ist – zumindest in der Theorie – hellste Nacht des Monats. Viele Menschen schlafen dann schlecht und sind am nächsten Tag müde und gereizt. Zum Glück fällt das Datum diesmal auf ein Wochenende, und zwar auf den Samstag. Zeitpunkt: 13.30 Uhr. Beim letzten Mal brachte der „Wolfsmond“ viele Menschen um den Schlaf. Im Dezember erstrahlte der „Kalte Mond“.

Beim Februar-Vollmond handelt es sich einen sogenannten Mikromond oder auch Minimond. Das heißt: Unser Trabant befindet sich am entferntesten Punkt seiner Umlaufbahn, der Abstand zum Erdmittelpunkt beträgt dann mehr als 405.000 Kilometer. Der Mikromond wirkt auf Beobachter dann kleiner als üblich.

Der Volksmund kennt noch weitere Namen für den Vollmond im Februar, meist entstanden in Verbindung mit Wetter. Die Bezeichnung „Schneemond“ etwa stammt von den Algonkin, amerikanischen Ureinwohnern. Der Begriff „Sturmmond“ wurde an deutschen Küsten geprägt. Historisch gesehen wird er auch als „Hungermond“ bezeichnet und symbolisiert eine Zeit im Jahr, in der die Lebensbedingungen schwierig waren. 

Vollmond im Februar 2024: Mal größer, mal kleiner - die Mondphasen

Was ist eigentlich ein Vollmond? Ungefähr alle vier Wochen umrundet der Mond einmal die Erde. Je nachdem, wo er sich befindet, nehmen wir ihn größer oder kleiner wahr. Wichtig ist dabei seine Position im Verhältnis zur Sonne, die ihn anstrahlt. Wenn der Mond genau zwischen der Sonne und uns steht, sehen wir ihn so gut wie gar nicht, denn er reflektiert kein Sonnenlicht zur Erde (Neumond). Stehen Sonne, Erde und Mond im rechten Winkel, ist Halbmond. Mit der Sonne „im Rücken“ sehen wir die von ihr erleuchtete Seite des Mondes. Das ist der Vollmond.

Nimmt der Mond ab oder nimmt er zu? Wer das wissen will, sollte sich diese einfache Faustregel merken: Wird der Mond auf der linken Seite angeleuchtet, sieht er also dort so rund wie der kleine Buchstabe „a“, dann handelt es sich um einen abnehmenden Mond. Hat die Sichel die Rundung rechts, nimmt er gerade zu. Zweimal im Monat gibt es jedoch wenige Unklarheiten: bei Vollmond und bei Neumond.

Alle Vollmonde 2024
Januar 202425. Januar 2024, 18.54 Uhr
Februar 202424. Februar 2024, 13.30 Uhr
März 202425. März 2024, 8.00 Uhr
April 202424. April 2024, 1.49 Uhr
Mai 202423. Mai 2024, 15.53 Uhr
Juni 202422. Juni 2024, 3.07 Uhr
Juli 202421. Juli 2024, 12.17 Uhr
August 202419. August 2024, 20.25 Uhr
September 202418. September 2024, 4.34 Uhr (Supermond)
Oktober 202417. Oktober 2024, 13.26 Uhr (Supermond)
November 202415. November 2024, 22.28 Uhr
Dezember 202415. Dezember 2024, 10.01 Uhr

Im Jahr 2023 kam es übrigens auch zu dem sogenannten Blue Moon. So wird ein zweiter Vollmond in einem Monat genannt. Im Jahr 2024 wird es nicht zu diesem Phänomen kommen. Stattdessen kommt es zu einem Black Moon im Dezember: Sowohl am 1. Dezember als auch am 30 Dezember wird es im letzten Monat des Jahres einen Neumond geben.

Rubriklistenbild: © Uboegle/Imago

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