Untersuchungen laufen

Europäischer Flughafen stoppt Flugbetrieb – Start- und Landebahn zeitweise gesperrt

Nach dem Absturz eines Frachtflugzeugs in Litauen geht die Suche nach der Ursache weiter. Die Polizei versuchte, sich ein Bild von oben zu machen – der Flughafen stand daher kurzzeitig still.

Vilnius – Am Montagmorgen (26. November) stürzte ein DHL-Flugzeug kurz vor seinem Ziel Vilinius in Litauen ab. Dabei verfehlte es nur knapp ein Wohnhaus, das in Flammen stand. Anwohner beschrieben, wie überall Pakete lagen und Flammen waren. In der Maschine selbst waren vier Personen, von denen eine an der Unfallstelle starb – drei befinden sich noch im Krankenhaus.

Währenddessen läuft die Ursachenfindung auf Hochtouren. Auch die Black Box, der Flugschreiber, soll noch geborgen werden und Aufschluss geben, was wirklich passiert ist. Auch ein Video der letzten Sekunden der Maschine ist bereits aufgetaucht. Erste Befragungen der Überlebenden hatten nämlich ergeben, dass in dem Flugzeug vor dem Unglück keine Ungewöhnlichkeiten bemerkt worden waren.

Flughafen Vilnius sperrt Start- und Landebahnen – Untersuchungen laufen

Um dem noch besser auf den Grund gehen zu können, sperrt der Betreiber in Litauen den Flughafens Vilnius vorübergehend. Die Start- und Landebahn werden für eine Stunde gesperrt. Grund dafür seien Untersuchungen der Polizei, die mithilfe von Drohnen das Gebiet filmen werde, in dem das DHL-Frachtflugzeug abgestürzt war, teilte die litauische Flugsicherung mit. 

Nach dem Flugzeugabsturz in Litauen wurde der Flughafen für eine Stunde gesperrt.

Eine Flughafenvertreterin bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass die Sperrung planmäßig um 10 Uhr Ortszeit begonnen habe und bis 11 Uhr andauern werde (Deutschland ist zeitlich eine Stunde früher). Die Zeitspanne sei gewählt worden, weil sie die geringsten Auswirkungen auf den Flugbetrieb habe. Betroffen davon seien drei oder vier Flüge, die gestrichen worden seien, sagte sie. (jh/dpa)

Rubriklistenbild: © PETRAS MALUKAS/AFP

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