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Whatsapp kündigt Änderung an: Kontakte-Übersicht sieht bald ganz anders aus

Whatsapp bringt ein neues Update heraus: Es soll die Organisation von Chats und die Verwaltung von Kontakten revolutionieren. Was geplant ist.

Kassel - WhatsApp plant in naher Zukunft ein Update zu veröffentlichen. Dieses soll den Nutzern dabei helfen, ihre Konversationen effizienter zu verwalten und ihre Kontakte klarer zu organisieren. Die verbesserte Kontaktverwaltung und die neuen Funktionen bieten praktische Werkzeuge, um die Messenger-App sicherer zu verwenden.

Whatsapp kündigt Neuerung an: Kontakte-Übersicht sieht künftig ganz anders aus

Eine der Hauptneuerungen des bevorstehenden WhatsApp-Updates ist die Implementierung der Funktion „Listen“, wie auf der WhatsApp-Website erläutert wird. Mit dieser Innovation können Nutzer ihre Chats nach eigenen Kategorien sortieren und so ihre Gespräche auf einen Blick strukturieren. Die Inspiration für Listen stammt von dem im Frühjahr eingeführten „Chat-Filter“, der es ermöglichte, gezielt nach Nachrichten zu suchen. Die Nutzerreaktionen auf die Filterfunktion waren laut WhatsApp positiv, weshalb das Konzept nun in Form von Listen weiterentwickelt wurde.

WhatsApp bringt ein neues Whatsapp heraus. (Symbolbild)

Mit den Listen können Chats nach persönlichen Kriterien geordnet werden. Nutzer haben die Möglichkeit, Listen für Familienchats, Arbeitsgruppen oder Nachbarschaftsgruppen zu erstellen und so ihre wichtigsten Kontakte und Chats in einer klaren Struktur zu finden. Dies erleichtert nicht nur die Organisation, sondern ermöglicht auch einen schnellen Zugriff auf relevante Gespräche - ein nützliches Feature für Nutzer mit einer Vielzahl und Vielfalt an Chats.

WhatsApp strebt an, Chats klarer zu gestalten: Update führt Listen-Funktion ein

Die Anwendung der Listen-Funktion ist einfach: Um eine neue Liste zu erstellen, reicht ein Klick auf das +-Symbol in der Filterleiste des Chat-Tabs. Bestehende Listen können durch langes Drücken auf den Listennamen bearbeitet und aktualisiert werden. Ähnlich wie bei Favoriten können Nutzer sowohl Einzel- als auch Gruppenchats zu Listen hinzufügen, die dann in der Filterleiste sichtbar sind.

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Neben den Listen bietet das Update laut WhatsApp auch Verbesserungen in der Kontaktverwaltung. Bisher war es nur möglich, Kontakte über mobile Geräte hinzuzufügen, indem entweder eine Telefonnummer eingegeben oder ein QR-Code gescannt wurde. Mit dem neuen Update können Kontakte jedoch auch über WhatsApp Web und auf Windows-Computern hinzugefügt und verwaltet werden, was laut WhatsApp die Handhabung von Kontakten vereinfacht.

Diese erweiterte Kontaktverwaltung bietet eine zusätzliche Option, die insbesondere Nutzern zugutekommt, die ihr Mobiltelefon mit anderen teilen oder mehrere WhatsApp-Konten für verschiedene Zwecke verwenden. Es ist nun möglich, Kontakte ausschließlich in WhatsApp zu speichern - getrennt von den auf dem Telefon gespeicherten Kontakten. Dies erhöht nicht nur den Datenschutz, sondern macht eine übliche Dual-SIM-Nutzung überflüssig. So wird es beispielsweise einfacher, geschäftliche und private Kontakte zu trennen und dennoch jederzeit in der App auf beide Arten von Kontakten zuzugreifen.

WhatsApp-Update erhöht die Privatsphäre: Benutzername statt Telefonnummer

Die in WhatsApp gespeicherten Kontakte bleiben erhalten, selbst wenn das Gerät verloren geht oder ersetzt werden muss. Darüber hinaus soll die Funktion bald auch auf anderen verknüpften Geräten verfügbar sein, was eine flexible Kontaktverwaltung über verschiedene Plattformen hinweg ermöglicht.

Das Update bringt auch Verbesserungen zur Steigerung der Privatsphäre. Nutzer können in Zukunft Kontakte über Benutzernamen verwalten und speichern. Dies beseitigt die bisherige Notwendigkeit, die Telefonnummer anzugeben, wenn man eine neue Person kontaktiert. WhatsApp gab bekannt, dass das Update mit den neuen Funktionen noch in diesem Jahr schrittweise für alle Nutzer freigeschaltet wird.

Die Entwickler planen zudem, die Listen-Funktion weiter auszubauen, sodass Nutzer ihre Kommunikation noch gezielter und persönlicher gestalten können. Der Instant-Messaging-Dienst bemüht sich ständig, die Nutzererfahrung durch Updates zu verbessern, wie zuletzt im Juli 2024. Ein anderes Update bringt Farbe in die WhatsApp-Chats. WhatsApp plant zudem eine bahnbrechende Innovation: Nutzer sollen bald mit Kontakten anderer Messenger kommunizieren können. (ls)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Zoonar

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