Falsche Kennzeichnung

Rückruf und Verkaufsstopp von Sonnencremes: Auch Kinder-Produkt betroffen

Rückruf von Sonnencremes: Bei mehreren Produkten eines Herstellers stimmt der angegebene UV-Schutz-Faktor nicht. Vor allem für Kinder kann das gefährlich sein.

Hamm - Im Sommer ist ein guter Sonnenschutz unerlässlich. Dank Sonnenmilch oder Sonnenspray können wir den Tag am Strand oder am Badesee so richtig genießen und müssen uns zumindest weniger große Gedanken um unsere Gesundheit machen. Doch schauen Sie lieber noch einmal, welches Sonnenschutzmittel Sie im Schrank stehen haben. Denn drei Produkte eines Herstellers weisen einen schwerwiegenden Fehler auf. Ein Rückruf wurde gestartet.

Rückruf von Sonnencremes: Weniger UV-Schutz - Kinder-Produkt betroffen

Betroffen von dem Rückruf sind drei Sonnenschutz-Produkte der Firma Biosolis. Greifen Kunden zu der jeweiligen Sonnenmilch bzw. dem Sonnenspray, besteht erhöhte Gefahr von Sonnenbrand und Hautkrebs. Denn der auf der Verpackung angegebene UV-Schutz stimmt nicht mit dem wirklichen Sonnenschutzfaktor des Produkts überein. Besonders heikel: Eines der Produkte ist speziell für Kinder gedacht. Gerade hier ist ein guter Sonnenschutz unerlässlich - und UV-Strahlung kann zur Gefahr werden.

Wie auf produktwarnung.eu zu lesen ist, haben die zuständigen Behörden einen Verkaufsstopp angeordnet. Denn: „Die Produkte entsprechen daher weder der Kosmetikverordnung noch der Empfehlung der Kommission zur Wirksamkeit von Sonnenschutzmitteln und den diesbezüglichen Angaben.“

Auch eine Sonnenmilch für Kinder ist von dem Rückruf betroffen.

Um folgende Produkte geht es genau:

Sonnenmilch mit einem angegebenen Lichtschutzfaktor von 30

  • Sonnenmilch SPF 30
  • Marke: BIOSOLIS
  • Barcode: 5425001841851

Sonnenspray mit einem angegebenen Lichtschutzfaktor von 30

  • Sonnenspray LSF 30
  • Marke: BIOSOLIS
  • Barcode: 5425001843572

Kinder-Sonnenmilch mit einem angegebenen Lichtschutzfaktor von 50+

  • Inhalt: 100 ml
  • Sonnenmilch Kids SPF 50+
  • Marke: BIOSOLIS

Rückruf von Sonnencremes: Produkte nicht weiter nutzen

Es wird Verbrauchern empfohlen, die betroffenen Sonnenschutz-Produkte nicht zu verwenden. Darüber hinaus angemerkt, dass der Hersteller nicht genug tut, um die Kunden über den Mangel zu informieren. So könne nicht davon ausgegangen werden, dass möglichst viele Käufer die Information bekommen.

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Rubriklistenbild: © Bodo Marks / dpa

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