Mehrere Produkte betroffen

Rückruf wegen Explosionsgefahr: Apfelschorle von Netto und Edeka betroffen

Verbraucher aufgepasst: Eine Apfelschorle, die bei Edeka und Netto verkauft wird, stellt eine erhebliche Verletzungsgefahr dar.

Hamm - Wenn Softdrinks und Saftschorlen als Kalorienbomben in Verruf sind, dann ist zumeist der hohe Zuckergehalt schuld. Bei einer vorwiegend bei Edeka und Netto vertriebenen Apfelschorle besteht nun aber wortwörtlich die Gefahr, dass sie zur „Bombe“ wird. Wie der Hersteller informiert, ist das Getränk deshalb von einem Rückruf betroffen.

Getränke-Rückruf bei Edeka und Netto: Apfelschorle droht zu bersten

Die Refresco Deutschland GmbH hat eine dringende Rückrufaktion für ihre Apfelschorle-Produkte „GUT&GÜNSTIG Apfelschorle“ und „StarDrink Apfelschorle“ gestartet. Die betroffenen Artikel sind in 0,5 Liter- und 1,5 Liter-Plastikflaschen (PET) im Supermarkt erhältlich. Das „GUT&GÜNSTIG“-Produkt wird hauptsächlich bei Edeka und Marktkauf bundesweit verkauft, während die „StarDrink Apfelschorle“ bei Netto Marken-Discount, mit Ausnahme des Saarlandes, ebenfalls bundesweit erhältlich ist.

Produkte aus den Regalen von Edeka und Marktkauf mit folgenden Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) sind betroffen:

  • GUT&GÜNSTIG Apfelschorle (0,5l PET Flasche) – MHD: 10.12.24, 11.12.24, 12.12.24, 13.12.24, 24.12.24, 25.12.24, 26.12.24
  • GUT&GÜNSTIG Apfelschorle (1,5l PET Flasche) – MHD: 05.12.24, 06.12.24, 07.12.24

Die bei Netto verkauften Apfelschorlen mit folgendem MHD werden zurückgerufen:

  • StarDrink Apfelschorle (0,5l PET Flasche) – MHD: 01.12.24, 13.12.24, 27.12.24
  • StarDrink Apfelschorle (1,5l PET Flasche) – MHD: 04.12.24, 05.12.24, 19.12.24, 21.12.24

Ein aktueller Rückruf gilt derzeit auch für Produkte von Maggi und Thomy. Zudem drohen beim Verzehr eines Wurst-Produkts von Rewe Durchfall und Erbrechen.

Vorsicht vor diesen bundesweit verkauften Apfelschorlen: Eine Verunreinigung mit Hefen könnte die bei Edeka und Netto verkaufte Ware zerbersten lassen. (Montage)

Wegen möglicher Verunreinigung mit Hefen: Bei Apfelschorlen besteht Explosionsgefahr.

Der Hersteller weist in einer Mitteilung darauf hin, dass die Getränke möglicherweise mit Hefen verunreinigt sind. Diese Hefen können einen Gärungsprozess auslösen, der zu einem Druckaufbau in den Flaschen und einer Trübung des Getränks führen kann. Unter ungünstigen Bedingungen kann dies dazu führen, dass die Flaschen bersten und die Apfelschorle unter dem Druck regelrecht explodieren kann. Dies stellt eine erhebliche Gefahr für Verletzungen der Verbraucher dar.

Listerien, Pferdefleisch, Olivenöl: Die zwölf größten Lebensmittelskandale in Deutschland

Symbolbild zum Thema Kontrolle, Qualität, Check, Test usw. von Grillfleisch und Bratwürsten, 6.3.2023
Der BSE-Skandal erschütterte in den 1990er Jahren die europäische Fleischindustrie. Die Übertragung der Rinderkrankheit BSE auf den Menschen (Creutzfeldt-Jakob-Krankheit) führte zu einem massiven Vertrauensverlust. Ursache war die Verwendung von mit BSE-Erregern kontaminiertem Tiermehl in Futtermitteln. Der Skandal führte zu Massenschlachtungen, Einfuhrverboten. Fast-Food-Ketten nahmen sogar Burger mit Rindfleisch zeitweise aus dem Programm.
Hunderte in Röhrchen gefüllte Proben von möglicherweise an BSE erkrankten Rindern warten im Veterinärinstitut Oldenburg auf ihre Untersuchung (Foto vom 09.07.2008).
Gammelfleischskandal (2005): Dieser Skandal betraf den Verkauf von verdorbenem Fleisch, das teilweise mehrere Jahre abgelaufen war. Es wurde festgestellt, dass mehrere Unternehmen verdorbenes Fleisch wiederaufbereiteten und es als frisch vermarkteten.
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Es wird dringend empfohlen, Flaschen, die aufgebläht sind oder deren Inhalt trüb ist, nicht zu öffnen. Diese sollten sofort und vorsichtig entsorgt werden. Auch optisch unauffällige Flaschen mit den genannten Mindesthaltbarkeitsdaten sollten aus Vorsichtsmaßnahmen nicht konsumiert und ebenfalls entsorgt werden.

Wie Refresco weiter mitteilt, seien die entsprechenden Apfelschorlen bereits aus dem Verkauf genommen worden. Kundinnen und Kunden, die die betroffenen Artikel gekauft haben, erhalten auch ohne Vorlage des Kassenbons eine Erstattung des Kaufpreises in ihren Einkaufsstätten. Das gilt auch für mehrere Babybrei-Gläschen von Alete und Alnatura, in denen Schimmelpilze gefunden worden sind. Der Verzehr kann Organe gefährden.

Rubriklistenbild: © Robert Günther/Imago

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