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Gefahr für Katzen: Welche Putzmittel hochgiftig für Tiere sind
Wer eine Katze hat, sollte beim Hausputz aufpassen. Denn einige Putzmittel sind gefährlich für die Tiere. Wir sagen, warum - und worauf Sie achten sollten.
Hamm - Der Hausputz gehört einfach dazu. Und so wenig Lust man manchmal aufs Putzen hat - wenn die Wohnung danach erst einmal in frischem Glanz erstrahlt, beschert das vielen ein ganz anderes Lebensgefühl. Doch Katzenhalter müssen aufpassen. Denn ihre Haustiere vertragen nicht alle Putzmittel. Schon winzige Spuren von Reinigungsmitteln, die desinfizierende oder antibakterielle Wirkung versprechen, sind für Stubentiger hochgiftig.
Katzenfreunde sollten deshalb bei der Wahl des Putzmittels ein besonderes Augenmerk auf die Inhaltsstoffe richten. Der Verein Aktion Tier - Menschen für Tiere klärt auf seiner Webseite darüber auf. Quartäre Ammoniumverbindungen stehen einer Tierärztin zufolge an erster Stelle auf der Liste der für Katzen problematischen Putzmittel. Dabei handle es sich im kationische Tenside, die oft in Haushaltsreinigungs- und Desinfektionsmitteln enthalten seien.
Putzmittel für Katzen giftig: Kritische Inhaltsstoffe
Dass diese Inhaltsstoffe kritisch sind, ist demnach insbesondere in den Monaten der Corona-Pandemie aufgefallen, da Menschen zu Putzmitteln mit diesen Stoffen griffen, um dem Virus keine Chance zu geben.
Wer es besonders gut und umweltfreundlich meint, greift oftmals auch zu möglichst natürlichen Produkten. Doch Katzenfreunde sollten hier aufpassen. Denn der Tierärztin zufolge gelte zum Beispiel Teebaumöl für Katzen als „absolut unverträglich“. Teebaumöl werde häufig als Zusatz in Reinigungsflüssigkeit gegeben, heißt es.
Putzmittel für Katzen giftig: Worauf Tierhalter achten sollten
Manch einer fragt sich nun natürlich, wie ein bisschen Putzmittel nach dem Saubermachen und Trocknen des Bodens denn überhaupt an und in die Katze gelangen kann. Auch diese Frage beantwortet Aktion Tier. Die Katze läuft über den gereinigten Boden oder liegt darauf. Dann leckt sie sich im Rahmen ihrer Körperpflege die Pfoten und das Fell ab - und schon hat sie die „hochgiftigen Substanzen“ aufgenommen und geschluckt.
Das wiederum kann der Veterinärin zufolge zu üblen Verletzungen der Schleimhaut führen, insbesondere im Bereich des Mauls und der Speiseröhre. Die Katze leide dann an starken Schmerzen und könne nicht mehr fressen. „Teilweise treten die Anzeichen erst Tage nach der ersten Aufnahme der toxischen Substanzen auf. Behandelt werden kann leider nur symptomatisch mit schmerzstillenden Medikamenten“, heißt es in dem Bericht weiter.
Putzmittel für Katzen giftig: Das können Besitzer tun
Letztlich ist wohl Vorsorge sinnvoll für Katzenhalter: Putzmittel verwenden, die als „tiergeeignet“ gekennzeichnet oder im Fachhandel erhältlich sind.
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