39 statt 29 Euro

Amazon: Änderung bei Mindestbestellwert — Ausnahmen bei Versandkosten

Wer keine Versandkosten zahlen will, muss jetzt einen höheren Mindestbestellwert erreichen. Amazon wird also teurer. Es gibt jedoch Ausnahmen.

Hamm - Einkaufen bei Amazon ist simpel: Artikel suchen, ab in den Warenkorb damit, Bestellung mit ein paar Klicks abschicken, fertig. Die Bedienung bleibt gleich, dafür müssen sich Kunden des Online-Händlers auf eine andere Neuerung einstellen: Amazon erhöht den Mindestbestellwert für Gratislieferungen.

UnternehmenAmazon
Umsatz514 Milliarden USD (2022)
GründerJeff Bezos

Amazon erhöht Mindestbestellwert deutlich, doch es gibt Ausnahmen

Wer bei Amazon künftig keine Versandkosten bezahlen möchte, muss für mehr Geld Ware bestellen als bisher. Der Mindestbestellwert für eine kostenlose Standardzustellung in Deutschland oder Österreich beträgt nun 39 Euro statt zuvor 29 Euro. So steht es auf der Support-Seite von Amazon. Das Unternehmen nennt als Grund für den Anstieg allgemein höhere Lieferkosten.

Es gibt jedoch Ausnahmen von der Versandkosten-Grenze. Bücher, Hörbücher und Kalender bleiben versandkostenfrei. Auch auf Mitglieder von Amazon Prime kommen nach wie vor keine Kosten für den Versand zu. Der Prime-Service (inkl. Video) kostet aktuell 8,99 Euro pro Monat. Der Jahresbeitrag liegt bei 89,90 Euro – also umgerechnet rund 7,49 Euro pro Monat. Zuletzt machte die Nachricht die Runde, dass es für bestimmte Amazon-Kunden schon bald teurer werden könnte. Für das Sportprogramm bei Prime Video ist offenbar eine Änderung geplant.

Amazon: Mindestbestellwert für Gratislieferung jetzt bei 39 Euro

Wer mit seiner Amazon-Bestellung nicht unter die Ausnahmen fällt und Waren im Wert von weniger als 39 Euro im Korb hat, muss je nach Art der Lieferung 2,99 Euro bis 9,99 Euro bezahlen. Am teuersten ist die „Same-Day-Lieferung“, die unter Umständen sogar für Prime-Mitglieder nicht gratis ist.

Die Erhöhung des Mindestbestellwerts beendet ein langes Hin und Her. Amazon hatte die Anhebung bereits vor Wochen in einem Support-Eintrag bekannt gegeben und dann wieder zurückgezogen. Nun ist die Preisanpassung Realität. Auch Netflix sorgte mit einem Eintrag auf seiner FAQ-Seite für Verwirrung. Der Streaming-Dienst legte kurzzeitig offen, wie er gegen Account-Sharing vorgehen möchte, doch dann wurde die Seite auf den alten Stand zurückgesetzt.

Rubriklistenbild: © IMAGO/claudiodivizia

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