Inaktivität

Paypal-Gebühren – einige Kunden müssen bald zahlen

Der Service von Paypal ist kostenlos – bald aber nicht mehr für alle. Für einige Kunden fallen bald in bestimmten Fällen Gebühren an. Auch in Deutschland. 

Hamm - Es ist ein praktischer Service, den viele nutzen. Wer seinen Freunden oder einem Familienmitglied Geld schuldet, greift gerne auf Paypal zurück. In wenigen Sekunden ist das Geld beim Empfänger. Auch die Abwicklungen von Käufen in Online-Shops ist damit möglich. Das Beste daran: Das alles ist kostenlos. Noch. Denn für einige Kunden könnten bald Gebühren anfallen.

Aktuell verschickt Paypal Berichten zufolge E-Mails an seine Kunden, in denen es heißt: „Benutzen Sie Ihr Konto, um eine Gebühr für Inaktivität zu vermeiden.“ Mit seinen seit Ende Oktober 2022 geltenden Nutzungsbedingungen hat sich Paypal das Recht gesichert, für inaktive Konten eine jährliche Gebühr zu verlangen. Diese gilt demnach, wenn das Paypal-Konto „für mindestens zwölf aufeinanderfolgende Monate“ inaktiv ist. Für Geschäftskoten wird in Deutschland bereits seit Juni 2021 eine Inaktivitätsgebühr erhoben.

Bei Paypal fallen bald Gebühren an – einige Kunden müssen dann zahlen

Wann trifft dieser Fall zu? „Inaktivität liegt vor, wenn Sie sich weder in Ihr Paypal-Konto eingeloggt noch Ihr Paypal-Konto anderweitig genutzt haben, um Geld zu senden, zu empfangen oder abzubuchen“, heißt es in den Nutzungsbedingungen. Betroffenen Kunden kann eine Gebühr in Höhe von maximal zehn Euro aufgebrummt werden. In den verschickten Mails wird die Gebühr laut des Online-Magazins t3n nicht erwähnt. Zu finden ist die Info lediglich im „Help Center“ auf der Homepage des Anbieters – jedoch nur auf Englisch.

Paypal verlangt 10 Euro bei Inaktivität – wann dieser Fall eintritt

Bei der Abbuchung nimmt sich Paypal das Recht heraus, die maximal zehn Euro vom Konto abzubuchen. Dies passiere so lange, bis der Account wieder aktiviert ist oder kein Guthaben mehr aufweist. Liegt das Guthaben unter zehn Euro, wird das Guthaben abgebucht, was noch auf den Konto ist. Dabei kann es nicht in Minus geraten, heißt es weiter: „Wenn ein Konto nach der Belastung mit dieser Gebühr keinen positiven Saldo mehr aufweist und weitere 60 Tage inaktiv bleibt, kann dieses Konto nach Ablauf der 60 Tage geschlossen werden.“

Seit dem 14. November werden Inhaber von inaktiven Konten von Paypal benachrichtigt. Bis zum 13. Dezember haben sie die Möglichkeit, die Zusatzgebühr zu vermeiden. Das geht auf folgenden Wegen:

  • Anmeldung im Konto
  • Einkaufen und mit Paypal bezahlen
  • Geld an Freunde oder Familie senden oder „Waren und Dienstleistungen“ zahlen
  • Geld vom Konto abheben
  • Mit Ihren Konto an eine Wohltätigkeitsorganisation spenden

Diese „Strafe“ für Inaktivität kommt aber noch nicht auf alle Kunden zu. Paypal weist darauf hin: Konten, die in Deutschland, Australien, Italien, Griechenland, Ungarn und Polen registriert sind, sind 2022 noch von der Inaktivitätsgebühr ausgenommen. Ab 2023 könnte diese Gebühr aber auch auf diese Accounts zukommen. Offizielle Angaben dazu gibt es bislang nicht.

Zehn Steuer-Tricks: So sparen Sie bares Geld bei der Steuererklärung

Jedes Jahr legen Sie mit der Steuererklärung dem Finanzamt Ihre Einnahmen und Belastungen offen. Damit Sie nicht unnötig Geld verschenken, haben wir ein paar Tipps für Sie.
Nutzen Sie Pauschbeträge wie die Pendlerpauschale. Letztere können Sie immer angeben, egal ob Sie zu Fuß oder mit dem Auto zur Arbeit kommen. Dafür gibt‘s 35 Cent pro Kilometer (ab 2022: 38 Cent).
Auch mit der Homeoffice-Pauschale von 5 Euro pro Tag (max. 600 Euro im Jahr) lassen sich Steuern sparen. Vorausgesetzt, Sie kommen über die Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro im Jahr.
Auch wer berufsbedingt in eine andere Stadt zieht, kann seine Umzugskosten steuerlich geltend machen.
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Rubriklistenbild: © Lobeca/Felix Schlikis/Imago

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