Löhne bleiben aus

Mineralwasser-Hersteller hat nach 130 Jahren Insolvenz angemeldet

Die Zukunft der Mitarbeiter ist ungewiss: Einem Mineralwasser-Hersteller aus Deutschland droht nach 130 Jahren das Aus. Das Unternehmen sucht nach Investoren.

Hamm - Das Unternehmen blickt auf eine 130-jährige Firmengeschichte zurück. Nun droht das Aus des Mineralwasser-Herstellers. Die Teusser Mineralbrunnen Karl Rössle GmbH & Co. KG hat Insolvenz angemeldet. Auch die Mitarbeiter bekommen das zu spüren. Doch es gibt Hoffnung.

Mineralwasser-Hersteller meldet nach 130 Jahren Insolvenz an - droht das Aus?

Am Montag musste die Teusser Mineralbrunnen Karl Rössle GmbH & Co. KG beim Amtsgericht einen Antrag auf Insolvenz stellen. Der Mineralwasser-Hersteller aus Löwenstein im Kreis Heilbronn hat schon seit 2020 mit Verlustgeschäften zu kämpfen, wie der vorläufige Insolvenzverwalter Marcus Egner dem SWR berichtet.

Schon 1890 begann der Verkauf des Teusser Sprudel. Wie das Unternehmen mitteilt, werden jährlich über 100 Millionen Flaschen Mineralwasser, Limonaden, Erfrischungs- und Fruchtsaftgetränke verkauft. Doch seit Beginn der Corona-Pandemie 2020 sowie den steigenden Energiepreisen schreibt das Mineralwasser-Unternehmen rote Zahlen.

Teusser Mineralbrunnen sucht nach Investoren - Zukunft der Mitarbeiter offen

Die 34 Beschäftigten von Teusser Mineralbrunnen bekommen das seit Februar zu spüren. Seitdem warten sie auf ihre Löhne. Bis Mai soll das Insolvenzgeld vorfinanziert werden. Nebenbei sucht das Unternehmen nach Lösungen. Es gibt Hoffnung, zumal bereits Gespräche mit Investoren geführt werden. Die Zukunft der 34 Mitarbeiter bleibt dennoch ungewiss.

Welche Lebensmittel sollte man im Notvorrat immer vorrätig haben?

Kiste mit Mineralwasser in Glasflaschen
Spaghetti
Reis, Couscous, Quinoa und Co.
Kartoffelsack
Welche Lebensmittel sollte man im Notvorrat immer vorrätig haben?

Teusser Sprudel ist nicht das erste Unternehmen, das 2023 Insolvenz anmelden musste. Die Bio-Supermarktkette Basic ist insolvent und hat beim Amtsgericht München zum Jahreswechsel ein Schutzschirmverfahren beantragt. Ein Lieferdienst musste ebenso Insolvenz anmelden. Er ist in fast 30 Städten in NRW aktiv. Schlecht geht es auch der bekannten Modekette TK Fashion Group GmbH.

Rubriklistenbild: © Jochen Tack/Imago

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