Bedeutung

Vollmond im April 2023: Wann ist der „Pink Moon“ am Himmel zu sehen?

Der nächste Vollmond im April 2023 steht am Himmel. „Pink Moon“ wird er genannt. Das hat aber nichts mit seiner Farbe zu tun. Wir liefern die Erklärung.

Hamm - Der vierte Vollmond des Jahres steht an – und der hat einen, zugegeben etwas irreführenden, Namen: „Pink Moon“. Wer jetzt die Hoffnung hat, dass sich der Mond im April 2023 rosa oder gar pink verfärbt, wird enttäuscht sein. Der Name hat nichts mit der Farbe des Vollmondes zu tun.

EreignisVollmond
Datum6. April 2023

Vollmond im April 2023: „Pink Moon“ am Himmel zu sehen

Am Donnerstag, 6. April 2023, ist Vollmond. Und diesmal kann die Vollmondphase in Deutschland sogar theoretisch auf die Minute genau beobachtet werden. Häufig ist es so, dass der Mond diese Phase tagsüber erreicht und wir ihn dann schon nicht mehr in seiner vollsten Pracht in der Nacht betrachten können – auch wenn die Abnahme fürs bloße Auge nicht zu erkennen ist.

Der Mond erreicht im April 2023 um exakt 6.35 Uhr seine Vollmondphase. Für Frühaufsteher ist es also möglich, diesen Zeitpunkt zu erwischen. Aber wie gesagt: Auch in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag und von Donnerstag auf Freitag wird der Mond für das bloße Auge noch als Vollmond am Himmel zu sehen sein.

„Pink Moon“ im April 2023: Vollmond wird nicht rosa sein

Der Vollmond im April wird auch „Pink Moon“ genannt. Das hat nicht etwa den Hintergrund, dass der Mond seine Farbe ändert, wie es beim Blutmond der Fall ist. Vielmehr ist es auf die Bedeutung des Mondes in der Vergangenheit zurückzuführen. Der Mond war früher für die Bevölkerung eine wichtige Orientierungshilfe, etwa für den Zeitpunkt der Ernte.

Der Mond – Ein Himmelskörper, viele Facetten

Kein Himmelskörper verändert sein Aussehen so häufig wie der Mond an unserem Himmel. Mal strahlt er als Vollmond so hell, dass die Nacht erleuchtet wird, mal scheint er nur eine schmale Sichel zu sein, die kaum noch sichtbar ist. Die Faszination Mond in Bildern.
Der Mond bewegt sich recht schnell am Himmel. Im Osten geht er auf und bewegt sich im Laufe der Zeit über den Himmel, bis er im Westen wieder untergeht.
Diese Aufnahme zeigt den Mond etwa zur Hälfte beleuchtet. Der Mond nimmt zu – in den kommenden Tagen wird er immer voller werden, bis er als heller Vollmond am Himmel strahlt.
In den Tagen rund um Vollmond kann man bei Mondauf- und -untergang ein eindrucksvolles Phänomen beobachten: die Mondtäuschung. Befindet sich der Mond tief am Horizont und in der Nähe von Objekten, erscheint er deutlich größer, als er tatsächlich ist.
Der Mond – Ein Himmelskörper, viele Facetten

Und so tragen viele Vollmonde heute noch die Namen, die sie seinerzeit erhielten. So sahen wir im März sahen „Lenzmond“ am Himmel, den Frühlingsmond. Der alt deutsch-germanische Name für den März war Lenz, Lenzing oder Lenzmonat. „Lenz“ ist ein altes Wort für „Frühling“ — und der beginnt bekanntermaßen im März. 

Im April steht der „Pink Moon“ am Himmel. Diesen Namen gab ein Volk amerikanischer Ureinwohner dem Vollmond im April. Er spielt auf die pinkfarbenen Flammenblumen (Phlox) an, die im April blühen. Im deutschen Raum wurde der Vollmond im April unter anderem Ostermond genannt, denn die Feiertage fallen meist in den April. So wie 2023: Der April-Vollmond steht einen Tag vor Gründonnerstag am Himmel.

Rubriklistenbild: © Daniel Schröder

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