Kondenswasser
„Warnsignal“: Bei nassen Fenstern in der Wohnung sollten Sie rasch handeln
Vor allem im Herbst und Winter können Fenster schnell beschlagen und nass werden. In solchen Fällen sollte man schnell handeln. Nicht nur materieller Schaden droht.
Hamm - Es ist für viele nervig: Man blickt im Winter durchs Fenster und sieht, dass die Fenster beschlagen oder gar feucht sind. Besonders Dachfenster sind häufig davon betroffen: Kondenswasser an Fensterscheibe und -rahmen sind kein seltenes Phänomen. Und das kann tatsächlich ganz unterschiedliche Gründe haben. Die Verbraucherzentrale rät Mietern jedoch dazu, in solchen Fällen schnell zu handeln – ansonsten könnte das sowohl für die Wohnung als auch für die eigene Gesundheit schädlich sein.
„Warnsignal“: Bei nassen Fenstern in der Wohnung sollten Sie schnell handeln
Im Winter möchten die meisten es muckelig warm in den eigenen vier Wänden haben. Das Problem: Lüften gerät in dieser Jahreszeit schneller in Vergessenheit, das kann wiederum im schlimmsten Fall zu Schimmelbildung führen. Aber auch falsches Heizen kann Schimmel hervorrufen. „Feuchtigkeit an den Fensterscheiben ist eines der sichtbarsten Warnsignale, bei welchen man unverzüglich handeln sollte, um der Bildung von Schimmel entgegenzuwirken“, erklärt die Verbraucherzentrale.
Ab einer relativen Luftfeuchte von 70 bis 80 Prozent, direkt an der Wand, können Schimmelpilze wachsen. Die Krankenkasse AOK erklärt, dass Schimmel in der Wohnung allergische Reaktionen auslösen kann, die einem Heuschnupfen ähneln, darunter gereizte Augen, Niesen und eine laufende Nase. „Das Risiko, an Atemwegsinfektionen sowie an Asthma zu erkranken, ist deutlich höher, wenn man in einer feuchten Wohnung lebt“, heißt es. Andere Symptome von Schimmelsporen sind unter anderem Kopfschmerzen, Husten, Schnupfen oder Schlafstörungen.
Aber wie entsteht eigentlich Feuchtigkeit am Fenster? Um eines vorwegzunehmen: In den seltensten Fällen ist der Auslöser ein defektes Fenster. Die nassen Fensterscheiben entstehen vorwiegend durch Kochen, Duschen und auch durch Wäsche trocknen, so die Verbraucherzentrale. Aber auch durch das Atmen von Mensch, Tier oder durch Zimmerpflanzen entsteht Feuchtigkeit in den eigenen vier Wänden. Bildet sich Wasser an den Fensterscheiben, handelt es sich meist um Kondenswasser.
Nasse Fenster in der Wohnung: Wie lässt sich das verhindern?
Um nasse Fenster in der Wohnung oder im Haus zu vermeiden, rät die Verbraucherzentrale dazu
- täglich fünf Minuten stoßzulüften (drei bis fünf Minuten reichen aus).
- beim Stoßlüften die Heizung auszuschalten.
- zu checken, ob die Fenster dicht sind.
Wer trotzdem feuchte Fenster in der Wohnung oder im Haus hat, sollte diese regelmäßig mit einem Tuch trocken wischen. Um zu überprüfen, ob die Fenster letztlich dicht sind, empfiehlt die Verbraucherzentrale den Teelicht-Test. Hierbei hält man ein angezündetes Teelicht dicht unter den Fensterahmen und überprüft damit, ob durch das Fenster Zugluft hereinkommt. „Dies erkennt man durch das stärkere Aufflackern der Flamme. Auch ein angezündetes Räucherstäbchen kann für diesen Test verwendet werden“, heißt es.
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Wer schließlich Zugluft durch die Fenster feststellt, kann sich als Mieter bei seinem Vermieter melden. Eigentümer hingegen können sich beispielsweise Hilfe bei einer Handwerksfirma für Fenster holen.
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