Booster-Impfung und G

CovPass-App mit neuem Update 1.19: Wichtige Funktion bereinigt Zertifikat-Chaos

Die CovPass-App hat ein frisches Update bekommen, das Auswirkungen für viele Nutzer hat. Eine wichtige Funktion ist nun verfügbar. Auch ein Problem wurde behoben.

Hamm - Die Omikron-Welle ebbt ab, immer mehr Lockerungen für den Corona-Alltag kommen. Dennoch werden wir auf absehbare Zeit immer wieder unseren Status nachweisen müssen: geimpft, geboostert, getestet. Millionen Deutsche nutzen Smartphone-Apps als Nachweis. Die CovPass-App hat nun erneut ein wichtiges Update bekommen. Nachdem Version 1.18 eine Funktion gebracht hatte, auf die Millionen User gewartet hatten, ist nun die Version 1.19 erschienen. Auch sie bringt eine wichtige Neuerung.

AppCovPass
SystemeAndroid, iOS
HerausgeberRobert-Koch-Institut

CovPass-App: Update beseitigt Probleme mit Booster-Erkennung und Genesenenzertifikat

Millionen Deutsche vertrauen der CovPass-App. Das digitale Corona-Impfzertifikat macht das Leben einfacher. Wo immer man nachweisen muss, dass man geimpft, genesen oder geboostert, zückt man schnell sein Handy - egal ob Android oder iOS - und zeigt den QR-Code.

Seit der Einführung von „2G-plus“ benötigen Geimpfte zusätzlich einen negativen Corona-Test. Es sei denn, man wurde bereits dreimal geimpft. Doch diese Booster-Impfung bequem per Smartphone nachzuweisen, war nicht so einfach, denn die CovPass-App spielte den 2G-plus-Status nur mit einem zusätzlichen negativen Testergebnis aus. Mit der im Februar erschienenen Version 1.18 der CovPass-App gehörten die Probleme mit dem Booster-Status der Vergangenheit an. Dreimal Geimpfte bekamen nach Installation des Updates korrekterweise den 2G-plus-Status. Ein zusätzlicher Test ist seither nicht mehr nötig. Der alleinige Scan des Impf-QR-Codes reicht dazu aus.

CovPass-App: Nach Update korrekte Erkennung des Genesenenzertifikats

Das neue Update auf die Version 1.19 attackiert weitere Probleme, die viele Nutzer mit der CovPass-App hatten: das Chaos um Genesenenzertifikate und das Wirrwarr mit der unterschiedlichen Schreibweise von Namen.

Mit der neuen Version wurden die Genesenenzertifikate in die 2G-plus-Prüfung integriert. Bis zum neuen Update war es so, dass die Kombination aus Grundimmunisierung und Genesenenzertifikat nicht als 2G-plus ausgewiesen wurde. Das ändert sich dem Update, wie t-online.de schreibt.

CovPass-App: Update entwirrt das Namenschaos

Das CovPass-Update tilgt auch ein Ärgernis mit unterschiedlichen Schreibweisen des Namens. Wenn der Aussteller der einzelnen Impfzertifikate den Namen nicht exakt gleich geschrieben hatte - etwa einmal mit dem zweiten Vornamen, einmal ohne - konnte die App die Nachweise nicht ohne weiteres einer einzelnen Person zuordnen. Im ungünstigsten Fall mussten Betroffene alle drei Zertifikate vorzeigen statt mit einem einzigen Scan den Status als Geboosteter nachweisen zu können.

Das soll nun besser klappen. Wer bislang ein Problem mit der Namenserkennung hatte, muss möglicherweise die vorhandenen Zertifikate noch einmal aus der App löschen und dann neu einscannen, schreibt t-online.de. *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Christoph Dernbach/dpa

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