April der perfekte Monat
Brückentage für 2025 planen: Bis zu 70 freie Tage sind für Urlaubsfüchse drin
Der Brückentag-Kalender für schlaue Planer: In NRW lassen sich für 2025 bis zu 70 freie Tage herausschlagen. Vor allem ein Monat ist perfekt. So funktioniert‘s.
Hamm – Urlaub ist gut, mehr Urlaub ist besser. Das Jahr 2025 bietet Arbeitnehmern viele Möglichkeiten, ihre freie Zeit zu verlängern, denn viele Feiertage fallen mitten in die Arbeitswoche. Durch den geschickten Einsatz von Brückentagen lässt sich in Nordrhein-Westfalen einiges an Freizeit herausholen.
Brückentage 2025 nehmen: So verlängern Arbeitnehmer ihren Urlaub
Die Zahl der vertraglich vereinbarten Urlaubstage ist zwar nicht bei allen Beschäftigten gleich, doch kostbare Freizeit hat niemand zu verschenken. Mit dem geschickten Einsatz freier Tage lässt sich der Urlaub maximieren. Im Jahr 2025 gibt es in NRW viele gesetzliche Feiertage:
- Neujahr: 1. Januar (Mittwoch)
- Karfreitag: 18. April
- Ostermontag: 21. April
- Tag der Arbeit: 1. Mai (Donnerstag)
- Christi Himmelfahrt: 29. Mai (Donnerstag)
- Pfingstmontag: 9. Juni
- Fronleichnam: 19. Juni (Donnerstag)
- Tag der Deutschen Einheit: 3. Oktober (Freitag)
- Allerheiligen: 1. November (Samstag)
- 1. Weihnachtsfeiertag: 25. Dezember (Donnerstag)
- 2. Weihnachtsfeiertag: 26. Dezember (Freitag)
Brückentage 2025 nehmen: April ist der Topmonat für findige Urlauber
Gleich der Januar bietet eine erste Chance für den geschickten Einsatz von Brückentagen: Da Neujahr auf einen Mittwoch fällt, lassen sich mit zwei Urlaubstagen davor oder danach insgesamt fünf Tage frei machen.
Nach einer mehrmonatigen Durststrecke ohne Feiertag bietet der April ganz vorzügliche Möglichkeiten, den Urlaub auszudehnen. Für Tage-Fuchser ist es sogar der Monat des Jahres. An Ostern lassen sich mit nur vier Urlaubstagen zehn Tage Freizeit herausschlagen. Dabei ist es egal, ob die vier Tage in der Woche vor oder nach Ostern genommen werden. Wer acht Tage einsetzen möchte, bekommt sogar 16 freie Tage am Stück heraus.
Weil Ostern im Jahr 2025 sehr spät liegt (20./21. April) und der Tag der Arbeit am 1. Mai (Donnerstag) nicht weit weg ist, könnte man mit weiteren vier freien Tagen zusätzliche sieben Tage herausschlagen. Heißt konkret: Mit nur zwölf Urlaubstagen lässt sich ein Zeitfenster vom 12. April (Samstag) bis zum 4. Mai (Sonntag) frei schlagen. Das lohnt sich.
Brückentage 2025 nehmen: Viele lange Wochenenden im Frühjahr
Wer es klassisch mag, kann mit dem 1. Mai ebenso verfahren wie mit den anderen beiden Feiertagen des Frühjahrs, die traditionell auf einen Donnerstag fallen: Mit jeweils nur einem Brückenfreitag lassen sich der Mai-Feiertag sowie Christi Himmelfahrt (29. Mai) und Fronleichnam (19. Juni) zu einem langen Wochenende machen. Fronleichnam, das nicht in allen Bundesländern ein Feiertag ist, lässt sich in Verbindung mit dem freien Pfingstmontag (9. Juni) in der Woche davor zu satten 16 freien Tagen (vom 7. bis 22. Juni) ausbauen. Der Einsatz: acht Urlaubstage.
Der nächste Feiertag folgt erst nach einer langen Durststrecke. Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober fällt praktischerweise auf einen Freitag. Für ein langes Wochenende muss also kein kostbarer Urlaubstag geopfert werden. Dafür müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gut vier Wochen später eine bittere Pille schlucken, denn Allerheiligen (1. November) fällt auf einen Samstag. Am 31. Oktober ist Reformationstag. An dem Tag, an dem auch Halloween gefeiert wird, haben jedoch nicht alle Menschen frei.
Brückentage 2025 nehmen: Weihnachten liegt ideal
Von großem Interesse ist Jahr für Jahr die Lage von Weihnachten und Neujahr. Natürlich fallen diese Feiertage auch 2025 auf den 25./26. Dezember beziehungsweise 1. Januar. Aber welche Wochentage sind es? Der Kalender entschädigt uns für Allerheiligen, denn der erste und zweite Weihnachtstag liegen auf Donnerstag und Freitag. Mit dem Wochenende direkt dahinter ergibt das vier freie Tage am Stück – und das ganz ohne Brückentag.
Wer für die Woche um Silvester (Mittwoch, 31. Dezember) und Neujahr noch ein paar Urlaubstage übrig hat, kann seine Freizeit bis zum 4. Januar 2026 verlängern.
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