Handymodelle

Große Änderung ab Februar: Auf vielen Smartphones ist WhatsApp nicht mehr verfügbar

Seit Anfang Februar müssen Nutzer vieler Handymodelle auf WhatsApp verzichten. Es gibt aber Alternativen. Was dahinter steckt.

Kassel – Seit Anfang Februar 2025 endet die Unterstützung von WhatsApp auf zahlreichen Geräten. Meta hat zum 1. Februar 2025 den Support für die sogenannten „Feature-Phones“ eingestellt, was bedeutet, dass der Zugang über diese Smartphones nun nicht mehr möglich ist.

Große Änderung ab Februar: WhatsApp auf diesen 74 Smartphones nicht mehr verfügbar

Das Betriebssystem KaiOS, das 2017 eingeführt wurde, hat sich auf 74 Modellen etabliert und ist vor allem in Schwellenländern verbreitet. Es basiert auf dem früheren Firefox OS und wird auf „Feature-Phones“ verwendet – robusten Telefonen, die neben Telefonie und SMS auch Internetfunktionen bieten.

Laut Berichten von teltarif.de und Futurezone sind Modelle wie das Nokia 8110 4G, das JioPhone 2 und das Alcatel Go Flip 3 von der Einstellung des WhatsApp-Supports betroffen. Diese Geräte verfügen über begrenzte Speicher- und Rechenkapazitäten und nutzen KaiOS als effiziente Plattform für einfache Apps und Grundfunktionen.

Auf einigen Geräten ist WhatsApp seit dem 1. Februar nicht mehr verfügbar.

Die Abschaltung betrifft alle Nutzer, die WhatsApp auf diesen Geräten installiert haben. Seit Juni 2024 sind neue Anmeldungen auf diesen Handys nicht mehr möglich gewesen. Wer sich jedoch vor diesem Datum registriert hatte, konnte die App noch bis Ende Januar 2025 nutzen – nun hat Meta den Zugang endgültig gesperrt.

Gründe für das Ende des WhatsApp-Supports auf KaiOS

Meta begründet die Entscheidung, den Support für KaiOS einzustellen, mit den technischen Anforderungen und Entwicklungen der App, wie teltarif.de berichtet. WhatsApp wird kontinuierlich weiterentwickelt und benötigt regelmäßige Updates, um neue Funktionen und Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Erst kürzlich warnten Experten vor einer Betrugsmasche bei WhatsApp.

Das sind die wertvollsten deutschen Startups – einige kennen Sie bestimmt

Ein Handy zeigt die Omio-App in einem App-Shop
Ein Smartphone zeigt das Logo der Berlin Brands Group
Ein Handydisplay zeigt die Website des Unternehmens Agile Robots
Ein Handy zeigt das Logo von SellerX
Das sind die wertvollsten deutschen Startups – einige kennen Sie bestimmt

Die Anforderungen an die unterstützten Betriebssysteme und die Hardware der Geräte steigen stetig. KaiOS, das für einfachere Geräte entwickelt wurde, kann diesen Ansprüchen langfristig nicht mehr gerecht werden. Bereits 2021 stellte WhatsApp den Support für sehr alte Android-Versionen und iOS 9 ein, was ebenfalls die Kompatibilität mit älteren Systemen beendete.

WhatsApp konzentriert sich auf Android und iOS

Laut einer Mitteilung von WhatsApp ist die Entscheidung Teil einer allgemeinen Fokussierung auf Android und iOS, die den Großteil der weltweiten Smartphones abdecken. Der Aufwand, eine stabile Version für KaiOS zu garantieren, sei im Vergleich zu den beiden großen Plattformen nicht mehr verhältnismäßig. Das Unternehmen möchte den Messenger weiter modernisieren und auf Plattformen setzen, die langfristige Aktualisierungen ermöglichen.

Die Möglichkeit, die App aus dem KaiOS-App-Store neu zu installieren oder das Problem durch Updates zu lösen, ist somit weggefallen, da WhatsApp mittlerweile vollständig aus dem sogenannten KaiOS Mall-Store entfernt wurde. Somit gibt es keinen offiziellen Weg mehr, die App auf betroffenen Geräten zu installieren oder Fehler zu beheben.

Übrigens: Kriminelle haben es auf Nutzer von WhatsApp abgesehen. Mit einer neuen Betrugsmasche versuchen sie, Kontrolle über die Konten zu erlangen. (bk)

Rubriklistenbild: © Christoph Dernbach/dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare