Heizperiode

Heizen im Herbst: Bestimmte Temperatur ist entscheidend

Im Herbst beginnt die Heizperiode und Eigentümern sowie Mietern stellt sich die Frage, wann sie ihre Heizung einschalten sollten. Es gibt hilfreiche Richtwerte.

Hamm – Der Herbst färbt nicht nur die Blätter bunt und bringt wechselhaftes Wetter mit sich. Er sorgt auch für kalte Wohnungen. Wer in den eigenen vier Wänden nicht frieren will, der muss mitunter schon ab Anfang Oktober die Heizung einschalten. Doch ab welcher Außentemperatur sollte man am Regler drehen, um die Wohnung oder das Haus vernünftig zu wärmen? Es gibt bestimmte Richtwerte.

Ab wann heizen im Herbst? Eine bestimmte Temperatur ist entscheidend

Machen Sie auch einen der zehn häufigsten Fehler beim Heizen?

Wenn Möbel vor dem Heizkörper stehen und ihn verdecken, kann sich die Wärme nicht gleichmäßig verteilen.
Küche und Schlafzimmer müssen nicht über 20 Grad warm sein, 18 Grad reichen völlig aus.
Viele Menschen drehen die Heizung im Bad erst kurz vor der Nutzung – beispielsweise zum Duschen – auf.
Ein beliebter Fehler ist es, die nasse oder feuchte Wäsche auf den Heizkörper zu legen.
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Offiziell startet die Heizperiode mit dem Oktober. Nicht jeder Mieter oder Eigentümer will dann aber auch gleich die Heizung voll aufdrehen. Bei vielen spielt der Umweltgedanke eine Rolle, den meisten Menschen wird es aber vor allem um die Kosten gehen – unnötiges Heizen ist teurer und geht ins Geld. Gaskunden, die weniger Geld verheizen möchten, sollten zudem über einen Wechsel des Anbieters nachdenken.

Eine Pflicht, die Heizung einzustellen, gibt es grundsätzlich natürlich nicht. Trotzdem können die Außentemperaturen entscheidend sein. co2online nennt folgende Richtwerte, ab wann man die Heizung einschalten sollte:

BauweiseAb wann heizen?
Häuser mit Baujahr vor 1977ab 15 bis 17 Grad Außentemperatur
Häuser mit Baujahr 1977 bis 1995ab 14 bis 16 Grad Außentemperatur
Häuser mit Baujahr nach 1995ab 12 bis 15 Grad Außentemperatur
Niedrigenergiehausab 11 bis 14 Grad Außentemperatur
Passivhausab 9 bis 11 Grad Außentemperatur

Quelle: co2online.de

Heizen im Herbst: Richtige Temperatur in Räumen ist wichtig

Es gibt viele gute Gründe, die Heizung bei diesen Temperaturen einzuschalten. Zum einen lässt sich Schimmelbildung in der Wohnung durch richtiges Heizen und Lüften verhindern, zum anderen kann eine zu geringe Temperatur in den Wohnräumen gesundheitliche Folgen haben – schnell hat man sich dann in den eigenen vier Wänden einen fiesen Schnupfen eingefangen. Je nach Zimmer sollte man gewisse Temperaturen in den jeweiligen Räumen haben:

  • Schlafzimmer: 16–18 Grad Celsius
  • Küche: 18–20 Grad Celsius 
  • Wohn- und Kinderzimmer: 19–20 Grad Celsius
  • Bad: 21 Grad Celsius 

Mieter sollten außerdem im Hinterkopf haben, dass sie die Wohnung pfleglich behandeln müssen. Sie haben schließlich eine Obhutspflicht – und müssen Schäden verhindern. Dazu gehört auch, Schimmelbildung oder Stockflecken an den Wänden und Fenster- sowie Türrahmen zu vermeiden. Im Zweifel hilft es da, auch schon früh im Herbst die Heizung einzuschalten.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Michael Bihlmayer

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