Letzter Fall in Göttingen

Von „würdiger Abschied“ bis „zu gewollt“: Letzter „Tatort“ aus Göttingen spaltet die Zuschauer

Die letzte Folge vom Göttinger „Tatort“ ist gelaufen und die Fan-Reaktionen im Netz sind gespalten. Doch was hat den ARD-Zuschauern gefallen und was haben sie an dem Krimi auszusetzen?

Göttingen – Am Sonntag (11. Februar 2024) wurde die vorerst letzte Folge mit dem Titel „Tatort: Geisterfahrt“ vom Göttinger Ableger der ARD-Krimireihe ausgestrahlt. Jetzt ist Schluss für das Ermittler-Duo, das aus der Hauptkommissarin Charlotte Lindholm (gespielt von Maria Furtwängler, 57) und Kommissarin Anaïs Schmitz (Florence Kasumba, 47) bestand. Im Internet häufen sich mal wieder die Kommentare: wie ist der letzte Fall aus der niedersächsischen Universitätsstadt bei den Zuschauern angekommen?

Eine glatte 1: Viele „Tatort“-Fans feiern den finalen Göttinger Kriminalfall

Ob nun gewollt oder ungewollt, doch immer mehr Schauspieler nehmen Abschied vom ARD-„Tatort“. So haben auch die Schauspielerinnen Maria Furtwängler und Florence Kasumba am 11. Februar 2024 ihren vorerst letzten gemeinsamen Fall in Göttingen ermittelt – trotz sehr guter Quoten und einer beliebten Fangemeinde. Doch hat die Finalfolge allen Zuschauererwartungen entsprochen?

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Stefan Frank, Martin Gruber und Wolf Sander zählen bis heute zu den kultigsten Serienärzten.
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Viele Fans finden: Ja! „Seit langem mal wieder ein richtig guter ‚Tatort‘ [...] Eine glatte 1!!“, schreibt ein User auf X (ehemals Twitter) und ein anderer pflichtet ihm bei: „Das Finale des ‚Tatort‘ Göttingen mit zwei wichtigen und realitätsnahen sowie teils auch Tabu-Themen spannend umgesetzt“ oder „Ein würdiger Abschied von Lindholm“. Es gibt aber auch kritische Stimmen.

Das Phänomen „Tatort“

Seit der Ausstrahlung der ersten „Tatort“-Folge „Taxi nach Leipzig“ am 29. November 1970, hat sich das wöchentliche Krimi-Format zu einem wahren TV-Phänomen entwickelt und beschert der ARD mit jeder neuen Folge ein Millionenpublikum. Bis heute sind stolze 102 Ermittler in der Erfolgssendung zu sehen gewesen – die meisten Einsätze kann dabei das Münchner Duo Ivo Batic (Miroslav Nemec, 69) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl, 65) verzeichnen. Von den 22 stetig wechselnden Schauplätzen und Teams – darunter Ludwigshafen, Wien, Stuttgart, Hamburg, Zürich und Bremen – gelten Frank Thiel (Axel Prahl, 63) und Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, 59) aus Münster als die am beliebtesten, wie eine Umfrage von t-online aus dem Jahr 2022 ergeben hat.

Trotz Negativ-Stimmen: ARD-„Tatort“ regelmäßig Quotensieger

„Zu sterile Kulissen, alles einen Tick zu gewollt. Insgesamt 3-4“, schreibt ein unzufriedener „Tatort“-Fan. „Der war ok, obwohl die Furtwängler keine Schauspielerin ist, sondern nur die Frau vom Burda, sie kann nur einen Gesichtsausdruck“, kommentiert ein anderer enttäuschter ARD-Zuschauer.

Krimi-Fans müssen Abschied nehmen vom Göttinger Ermittler-Duo: Die Finalfolge vom niedersächsischen „Tatort“ spaltet die ARD-Zuschauerschaft

Auch wenn die Meinungen gespalten sind: Die ARD-Serie ist für viele bis heute die Nummer eins. Regelmäßig schafft es die Krimireihe, sich gegen andere TV-Formate durchzusetzen: letztens erst siegte der Münchner „Tatort“ im Quotenduell gegen den RTL-Dschungelcamp-Countdown. Verwendete Quellen: Kommentare auf der Social Media-Plattform X, ndr.de

Rubriklistenbild: © NDR/Christine Schröder

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