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Von wegen „Diktatorin in High Heels“: Meghan und Harry unterstützen Ex-PR-Chefin bei Solo-Projekt
Trotz der heftigen Kritik an Meghan Markle, beweist die langjährige PR-Beauftragte der Sussexes mit ihrer Unternehmensgründung das Gegenteil. Meghan und Harry sind ihre ersten Auftraggeber.
Los Angeles – Nach zwei aufwühlenden Jahren als globale Pressesprecherin und Kommunikations-Chefin von Meghan Markle (43) und Prinz Harry (40) ist Schluss für PR-Profi Ashley Hansen. Sie will mit einer eigenen Beraterfirma durchstarten und gründete Three Gate Strategies. Entgegen jüngst beschriebener Ansichten, sie habe vermutlich die Nase voll von Meghans herrischer Art und Prinz Harrys Planlosigkeit, straft sie die Unkenrufer lügen: Ihr Weg mit den Sussexes bleibt nur unter anderen Vorzeichen ein gemeinsamer Weg.
Meghan und Harry unterstützen Ashley Hansen und freuen sich über ihre Entwicklung
Meghan und Harry hätten Hansen unterstützt, heißt es. Das will so gar nicht zu dem Bild der „Diktatorin in High Heels“ passen, wie es jüngst in der britischen Presse zu lesen war. Meghan Markle sei absolut unerbittlich, hatte es beim Hollywood Reporter aus unbekannter Quelle geheißen. Sie habe schon erwachsene Männer zum Weinen gebracht, mache sich über andere lustig, nehme keine Ratschläge an, könne nichts entschieden, ändere dauern ihre Meinung. „Absolut schrecklich“, hatte es geheißen – und: Harry sei zwar nett, aber nur ihr Lakai.
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Dabei loben sich die Beteiligten gegenseitig in den höchsten Tönen. „Hansen ist seit mehr als zwei Jahren globale Pressesprecher und Leiterin der Kommunikation für Prinz Harry und Meghan Markles Archewell. Sie wird weiterhin den Herzog und die Herzogin vertreten und beraten, während sie ihr internationales Kommunikationsteam beaufsichtigen“, lautete die offizielle Meldung.
Sind Meghan und Harry nun gute Chefs oder sind sie nur ein gutes Sprungbrett?
Hansen war um ihren Job nicht immer zu beneiden. Sie war maßgeblich an der strategischen Ausrichtung der internationalen Kommunikation von der Sussex-Firma Archewell beteiligt. Sie hat das Paar beratend durch bedeutende Ereignisse wie die Beerdigung der Queen (96, † 2022) und der Krönung von König Charles (75) und Camilla (77) geführt, zeichnet für die Veröffentlichung ihrer Netflix-Serie und das Erscheinen von Prinz Harrys Memoiren „Spare“ (dt. „Reserve“) verantwortlich.
Meghan Markle jedenfalls schreibt mit Ashleys Gründung gleich ihre eigene Erfolgsgeschichte weiter. Wieder einmal hat sie es geschafft, aus einer Angestellten eine Unternehmerin zu machen. Ein erklärtes Ziel von Meghan, die sich auch der Gleichstellung der Geschlechter verschrieben hat. Mit Ashley kann sie also auch ihr eigenes Portfolio aufpolieren.
Ob man jetzt findet, dass Meghan und Harry immer gut beraten waren, sei dahingestellt. Die Geschichte des Firmennamens jedenfalls ist so, wie man sie sich von einem guten Kommunikator wünscht: Die Firma mit Sitz in L.A. leite ihren Namen vom persischen Dichter Rumi (66, † 1273) ab: „Bevor du sprichst, lass deine Worte durch drei Tore gehen. Ist das wahr? Ist das nötig? Ist es nett?“ Welche Persönlichkeit würde sich da nicht gut bei Three Gates Strategies aufgehoben fühlen?
Hansen jedenfalls bedankt sich überschwänglich: „Als sie mich zum ersten Mal eingestellt haben, wusste ich, dass sie mir die Chance meines Lebens geben und ich könnte nicht glücklicher sein, weiter zusammenzuarbeiten.“ Ihre Kündigung fällt in eine Zeit, in der die Arbeitsumgebung bei den Sussexes immer wieder in den Medien thematisiert wird. Selbst eine Expertin hat die Körpersprache von Prinz Harry und Meghan Markle untersucht – und diese vermittelt eine klare Botschaft. Verwendete Quellen: people.com, pagesix.com, deadline.com
Rubriklistenbild: © Darwin Torres/Imago
