Royaler Wirbel

Prinzessin Sofia im Epstein-Wirbel: Königshaus dementiert Vorwürfe – „Niemals in Abhängigkeitsverhältnis“

Prinzessin Sofia hatte angeblich Treffen mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Der Palast nimmt Stellung – und widerlegt Behauptungen.

Stockholm – Brisante Enthüllungen erschüttern das schwedische Königshaus: Prinzessin Sofia (41) soll vor rund 20 Jahren mehrfach den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66, 2019) getroffen haben. Die schwedische Zeitung Dagens Nyheter berichtete über E-Mails aus dem Jahr 2005, in denen die Finanzexpertin Barbro Ehnbom die damalige Sofia Hellqvist dem Kriminellen vorstellte. Zu dieser Zeit war Sofia noch Model und Reality-TV-Star – weit entfernt vom royalen Leben an der Seite von Prinz Carl Philip (46).

Der Schwedische Palast äußert sich erneut zu den angeblichen Verbindungen zwischen Prinzessin Sofia und Jeffrey Epstein.

Der königliche Hof zeigte sich zunächst wortkarg. Lediglich eine knappe Bestätigung gab es von der Hofinformationsabteilung laut Dagens Nyheter: Die Prinzessin sei der „betreffenden Person um das Jahr 2005 herum einige Male vorgestellt“ worden. Wo genau die Begegnungen stattfanden und wie diese abliefen – dazu schwieg der Palast. Und auch von Sofia selbst kommt bislang kein Wort zu den pikanten Enthüllungen.

Schwedischer Hof versucht, Spekulationen um Prinzessin Sofia im Keim zu ersticken

Doch die Angelegenheit lässt dem Hof offenbar keine Ruhe. Nur 24 Stunden später erfolgt eine zweite, deutlich ausführlichere Stellungnahme. In einem Statement gegenüber Expressen betont die Informationsabteilung am Donnerstag (11. Dezember) laut Dana Press: Man wolle „den Fokus der Berichterstattung dort setzen, wo er hingehört“. Niemand könne sich an alle Menschen erinnern, denen man im Leben begegne – „aber Prinzessin Sofia erinnert sich, dass sie Epstein vor etwa 20 Jahren einige Male getroffen hat“.

Entscheidend sei dabei jedoch: „Wir möchten klarstellen, dass dies in gesellschaftlichen Zusammenhängen geschah, beispielsweise in einem Restaurant und bei einer Filmpremiere.“ Besonders eine Behauptung aus den durchgesickerten E-Mails lässt der Hof nicht unkommentiert stehen: Ehnbom soll darin geschrieben haben, Epstein habe Sofia und einer anderen Frau bei der Visum-Beschaffung geholfen. Das dementiert der Palast entschieden: „Angaben, wonach die Prinzessin von Epstein Hilfe bei der Schauspielausbildung oder bei der Erlangung eines Visums für die USA erhalten habe, sind unrichtig.“

Die lange Liste Jeffrey Epsteins: Donald Trump, Prinz Andrew und viele mehr

Foto von Jeffrey Epstein nach seiner Verhaftung
Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell
Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell
Palm Beach
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Das Fazit des Hofes ist eindeutig: Sofia habe zu keinem Zeitpunkt in einem Abhängigkeitsverhältnis zu Epstein gestanden. Zudem habe sie seit zwei Jahrzehnten keinen Kontakt mehr zu ihm gehabt. Während die Epstein-Affäre weiter Kreise zieht, planen auch Ex-Prinz Andrew und Fergie angeblich ihr öffentliches Comeback. Verwendete Quellen: dn.se, expressen.se, danapress.com

Rubriklistenbild: © IMAGO / TT, IMAGO / Capital Pictures

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