Nach Ostergottesdienst

König Charles‘ Auftritt sorgt für Kopfschütteln: „Wie konnten sie ihn das tun lassen?“

Trotz seiner Krebserkrankung ließ es sich König Charles nicht nehmen, am traditionellen Ostergottesdienst in Windsor teilzunehmen. Eine zu riskante Aktion?

Windsor – Am Ostersonntag besucht die britische Königsfamilie traditionell den Gottesdienst in der St. George’s Chapel in Windsor. In diesem Jahr war bereits im Vorfeld klar, dass Prinzessin Kate (42) aufgrund ihrer Krebsdiagnose nicht dabei sein kann, dementsprechend verzichteten auch Prinz William (41) und die Kinder Prinz George (10), Prinzessin Charlotte (8) und Prinz Louis (5). Umso wichtiger war es König Charles III. (75), beim Ostergottesdienst Präsenz zu zeigen, obwohl er selbst an Krebs erkrankt ist. 

„Fand ich sehr merkwürdig“: Setzte sich König Charles einem zu großen Gesundheitsrisiko aus?

An der Seite von Königin Camilla (76) ließ sich Charles III. im Bentley zur Kapelle fahren, auf den sonst üblichen Fußmarsch verzichtete der Monarch. Wegen seiner Krebserkrankung soll König Charles beim Ostergottesdienst isoliert gesessen haben, um das Infektionsrisiko gering zu halten. Von einem Bad in der Menge nach der Messe hielt ihn seine laufende Krebsbehandlung allerdings nicht ab.

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Prinzessin Kate teilte in einem Video am 22. März den Schock über ihre Krebserkrankung mit der ganzen Welt.
Etwas mehr als einen Monat bevor Kate ihre Diagnose offenlegte, gab der Palast bekannt, dass bei König Charles eine unbekannte Krebsart diagnostiziert worden war.
Ebenfalls im Januar 2024 gab Sarah „Fergie“ Ferguson bekannt, dass bei ihr Hautkrebs diagnostiziert worden sei, nur wenige Wochen nachdem sie mitgeteilt hatte, dass sie wieder einige Wochen zuvor Brustkrebs besiegt hatte.
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„Er sah viel besser aus, seine Augen leuchteten und er war ganz offensichtlich überglücklich darüber, dabei sein zu können“, attestiert Royal-Expertin Angela Levin König Charles laut GB News beim ersten größeren Auftritt nach seiner Krebsdiagnose. Dass Charles den wartenden Fans dabei allerdings so nah kommt, hält Levin für eine riskante Fehlentscheidung. „Was ich sehr merkwürdig fand, war, dass er danach zu einer großen Anzahl von Menschen ging, die gekommen waren, um ihn zu sehen, um mit ihnen zu sprechen und ihnen die Hand zu schütteln. (...) Wie konnten sie ihn das tun lassen?“

Nach Ostergottesdienst: Krebskranker Charles zur Freude der Fans zu Scherzen aufgelegt

Königin Camilla habe im Gegensatz zu König Charles Handschuhe getragen – eine Option, die der an Krebs erkrankte Regent offenbar nicht in Betracht zog. „Ich fand es ziemlich seltsam, dass sie ihm das erlaubt haben“, betont Angela Levin. „Er konnte ja auch nicht neben seiner Familie sitzen. Ich hätte gedacht, dass er eher in der Nähe seiner Familie hätte sitzen können, dafür aber nicht all diese Hände hätte schütteln können.“ Ob das Risiko nun zu groß war oder nicht – König Charles genoss den Kontakt zu seinen Anhängern sichtlich.

Nach dem Ostergottesdienst schüttelte König Charles viele Hände – ging er damit ein unnötiges Risiko ein?

Dabei war König Charles laut The Sun sogar zu Scherzen aufgelegt. Ein Fan soll ihm zugerufen haben: „Frohe Ostern, Eure Majestät, geben Sie niemals auf, bleiben Sie stark“, woraufhin Charles mit einem vielsagenden Blick zu Ehefrau Camilla entgegnet haben soll: „Ich gehorche einfach meinen Anweisungen.“

Sein Auftritt macht auf jeden Fall Hoffnung und ist mit Sicherheit auch ein Gradmesser für kommende Großereignisse wie die Geburtstagsparade „Trooping the Colour“ – doch wie gefährlich ist ein großes Publikum für König Charles und Prinzessin Kate während ihrer Chemotherapie? Verwendete Quellen: gbnews.com, thesun.co.uk

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Reuters Pool/AP/Hollie Adams

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