Royaler Abstieg

Nach Umzug droht Andrew Mountbatten-Windsor neue Schmach: Charles plant weitere Maßnahmen

Andrew Mountbatten-Windsor muss nach dem Verlassen der Royal Lodge mit dem nächsten Tiefschlag rechnen. Experten sehen finanzielle Abhängigkeit.

Windsor – Andrew Mountbatten-Windsor (65) steht vor einem neuen Tiefpunkt. Der Bruder von König Charles III. (77) muss nicht nur seine langjährige Residenz Royal Lodge in Windsor verlassen, sondern könnte nach seinem Umzug auf das Sandringham-Anwesen auch finanziell unter Druck geraten. Wie die britische Boulevardzeitung Daily Express berichtet, könnte die königliche Familie nach Andrew Mountbatten-Windsors Auszug nach Wegen suchen, seine Apanage zu reduzieren.

Andrew Mountbatten-Windsor (li.) und König Charles III. (re.) verlassen gemeinsam die Westminster Cathedral nach einer Requiem-Messe für die verstorbene Katharine, Herzogin von Kent.

In einem Podcast des britischen Boulevardblatts Daily Mail erklärt Royal-Expertin Rebecca English die brisante Situation. Andrew wird künftig vollständig von der Großzügigkeit seines älteren Bruders abhängig sein. Die königliche Familie hoffe darauf, „ein paar Pfund hier und da abzwacken“ zu können, so English. Niemand wolle sehen, dass öffentliche Gelder an Andrew fließen. Die Journalistin Jo Elvin bezeichnet Andrew Mountbatten-Windsors zukünftige Lage laut Daily Express als „demütigend“.

Andrew wird künftig vollständig von König Charles finanziell abhängig sein und auf Sandringham leben

Der Umzug selbst verzögert sich offenbar. Royal-Autor Robert Jobson enthüllt gegenüber dem britischen Promi-Magazin Hello!: „Andrew Mountbatten-Windsor scheint auf der Stelle zu treten. Der in Ungnade gefallene Royal hat dem König und den Höflingen, die ihn fortgeschickt haben, klargemacht, dass er es nicht eilig hat.“ Der Grund für die Verzögerung liegt in der Logistik. „Zwei Jahrzehnte angesammeltes Leben aus 30 Räumen in ein bescheidenes Cottage zu verlegen, braucht Zeit“, erklärt Jobson.

Wie die britische Rundfunkanstalt BBC berichtet, wird Andrew Mountbatten-Windsor nach seinem Auszug aus Royal Lodge voraussichtlich keine Entschädigung erhalten. Obwohl ihm laut Vertrag eine Zahlung von umgerechnet rund 570.000 Euro zugestanden hätte, macht ihm der Zustand der Immobilie einen Strich durch die Rechnung. Der Crown Estate teilt mit: „Unsere erste Einschätzung ist, dass Andrew Mountbatten-Windsor höchstwahrscheinlich keine Entschädigung für die vorzeitige Aufgabe des Mietvertrags geschuldet wird, sobald die Mängel berücksichtigt sind.“ Andrew hatte die 30-Zimmer-Villa seit 2003 bewohnt und muss sie wegen seiner Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (66, † 2019) räumen.

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Royale Untreue. Schon auf dem Verlobungsbild von Charles und Diana war Betrug mit im Spiel. Nicht nur Charles hatte eine Affäre mit seiner Jugendliebe Camilla, auch Lady Diana suchte irgendwann Trost in anderen Armen. Fakt ist, als Prinz Charles gestand, untreu gewesen zu sein, gab auch Prinzessin Diana ihren Fehltritt mit Reitlehrer James Hewitt zu.
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Am Freitag, den 12. Dezember steht für Andrew Mountbatten-Windsor zudem eine heikle Familienzusammenkunft an. Bei der Taufe seiner Enkelin Athena in der Chapel Royal im St. James‘s Palace könnte es zu einem unangenehmen Aufeinandertreffen mit König Charles und Prinz William (42) kommen. Wie das britische Promi-Magazin Hello! berichtet, wird Andrew gemeinsam mit seiner Ex-Frau Sarah Ferguson (67) an der Zeremonie teilnehmen. Es ist ihr erstes größeres royales Ereignis seit dem Titelentzug. Verwendete Quellen: hellomagazine.com, bbc.com, express.co.uk, dailymail.co.uk

Rubriklistenbild: © ADRIAN DENNIS/AFP

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